# Thus Spoke Zarathustra II

- Identifiant : `nietzsche.zarathustra_2`
- Auteur : Friedrich Nietzsche
- URL canonique : https://prokopton42.com/en/works/nietzsche/zarathustra-2/reference-b0020/
- Empreinte : `577cbcb88927dbce80f383090891e209f9d8ea5dae71f8f5888ac3bec07518a8`

## Passage b0020

### German

Der Wahrsager. „— und ich sahe eine grosse Traurigkeit über die Menschen kommen. Die Besten wurden ihrer Werke müde. Eine Lehre ergieng, ein Glauben lief neben ihr: „Alles ist leer, Alles ist gleich, Alles war!“ Und von allen Hügeln klang es wieder: „Alles ist leer, Alles ist gleich, Alles war!“ Wohl haben wir geerntet: aber warum wurden alle Früchte uns faul und braun? Was fiel vom bösen Monde bei der letzten Nacht hernieder? Umsonst war alle Arbeit, Gift ist unser Wein geworden, böser Blick sengte unsre Felder und Herzen gelb. Trocken wurden wir Alle; und fällt Feuer auf uns, so stäuben wir der Asche gleich: — ja das Feuer selber machten wir müde. Alle Brunnen versiegten uns, auch das Meer wich zurück. Aller Grund will reissen, aber die Tiefe will nicht schlingen! „Ach, wo ist noch ein Meer, in dem man ertrinken könnte“: so klingt unsre Klage — hinweg über flache Sümpfe. Wahrlich, zum Sterben wurden wir schon zu müde; nun wachen wir noch und leben fort — in Grabkammern!“ — Also hörte Zarathustra einen Wahrsager reden; und seine Weissagung gieng ihm zu Herzen und verwandelte ihn. Traurig gieng er umher und müde; und er wurde Denen gleich, von welchen der Wahrsager geredet hatte. Wahrlich, so sagte er zu seinen Jüngern, es ist um ein Kleines, so kommt diese lange Dämmerung. Ach, wie soll ich mein Licht hinüber retten! Dass es mir nicht ersticke in dieser Traurigkeit! Ferneren Welten soll es ja Licht sein und noch fernsten Nächten! Dergestalt im Herzen bekümmert gieng Zarathustra umher; und drei Tage lang nahm er nicht Trank und Speise zu sich, hatte keine Ruhe und verlor die Rede. Endlich geschah es, dass er in einen tiefen Schlaf verfiel. Seine Jünger aber sassen um ihn in langen Nachtwachen und warteten mit Sorge, ob er wach werde und wieder rede und genesen sei von seiner Trübsal. Diess aber ist die Rede, welche Zarathustra sprach, als er aufwachte; seine Stimme aber kam zu seinen Jüngern wie aus weiter Ferne. Hört mir doch den Traum, den ich träumte, ihr Freunde, und helft mir seinen Sinn rathen! Ein Räthsel ist er mir noch, dieser Traum; sein Sinn ist verborgen in ihm und eingefangen und fliegt noch nicht über ihn hin mit freien Flügeln. Allem Leben hatte ich abgesagt, so träumte mir. Zum Nacht- und Grabwächter war ich worden, dort auf der einsamen Berg-Burg des Todes. Droben hütete ich seine Särge: voll standen die dumpfen Gewölbe von solchen Siegeszeichen. Aus gläsernen Särgen blickte mich überwundenes Leben an. Den Geruch verstaubter Ewigkeiten athmete ich: schwül und verstaubt lag meine Seele. Und wer hätte dort auch seine Seele lüften können! Helle der Mitternacht war immer um mich, Einsamkeit kauerte neben ihr; und, zudritt, röchelnde Todesstille, die schlimmste meiner Freundinnen. Schlüssel führte ich, die rostigsten aller Schlüssel; und ich verstand es, damit das knarrendste aller Thore zu öffnen. Einem bitterbösen Gekrächze gleich lief der Ton durch die langen Gänge, wenn sich des Thores Flügel hoben: unhold schrie dieser Vogel, ungern wollte er geweckt sein. Aber furchtbarer noch und herzzuschnürender war es, wenn es wieder schwieg und rings stille ward, und ich allein sass in diesem tückischen Schweigen. So gieng mir und schlich die Zeit, wenn Zeit es noch gab: was weiss ich davon! Aber endlich geschah das, was mich weckte. Dreimal schlugen Schläge an’s Thor, gleich Donnern, es hallten und heulten die Gewölbe dreimal wieder: da gieng ich zum Thore. Alpa! rief ich, wer trägt seine Asche zu Berge? Alpa! Alpa! Wer trägt seine Asche zu Berge? Und ich drückte den Schlüssel und hob am Thore und mühte mich. Aber noch keinen Fingerbreit stand es offen: Da riss ein brausender Wind seine Flügel auseinander: pfeifend, schrillend und schneidend warf er mir einen schwarzen Sarg zu: Und im Brausen und Pfeifen und Schrillen zerbarst der Sarg und spie tausendfältiges Gelächter aus. Und aus tausend Fratzen von Kindern, Engeln, Eulen, Narren und kindergrossen Schmetterlingen lachte und höhnte und brauste es wider mich. Grässlich erschrak ich darob: es warf mich nieder. Und ich schrie vor Grausen, wie nie ich schrie. Aber der eigne Schrei weckte mich auf: — und ich kam zu mir.— Also erzählte Zarathustra seinen Traum und schwieg dann: denn er wusste noch nicht die Deutung seines Traumes. Aber der Jünger, den er am meisten lieb hatte, erhob sich schnell, fasste die Hand Zarathustra’s und sprach: „Dein Leben selber deutet uns diesen Traum, oh Zarathustra! Bist du nicht selber der Wind mit schrillem Pfeifen, der den Burgen des Todes die Thore aufreisst? Bist du nicht selber der Sarg voll bunter Bosheiten und Engelsfratzen des Lebens? Wahrlich, gleich tausendfältigem Kindsgelächter kommt Zarathustra in alle Todtenkammern, lachend über diese Nacht- und Grabwächter, und wer sonst mit düstern Schlüsseln rasselt. Schrecken und umwerfen wirst du sie mit deinem Gelächter; Ohnmacht und Wachwerden wird deine Macht über sie beweisen. Und auch, wenn die lange Dämmerung kommt und die Todesmüdigkeit, wirst du an unserm Himmel nicht untergehn, du Fürsprecher des Lebens! Neue Sterne liessest du uns sehen und neue Nachtherrlichkeiten; wahrlich, das Lachen selber spanntest du wie ein buntes Gezelt über uns. Nun wird immer Kindes-Lachen aus Särgen quellen; nun wird immer siegreich ein starker Wind kommen aller Todesmüdigkeit: dessen bist du uns selber Bürge und Wahrsager! Wahrlich, sie selber träumtest du, deine Feinde: das war dein schwerster Traum! Aber wie du von ihnen aufwachtest und zu dir kamst, also sollen sie selber von sich aufwachen — und zu dir kommen!“ — So sprach der Jünger; und alle Anderen drängten sich nun um Zarathustra und ergriffen ihn bei den Händen und wollten ihn bereden, dass er vom Bette und von der Traurigkeit lasse und zu ihnen zurückkehre. Zarathustra aber sass aufgerichtet auf seinem Lager, und mit fremdem Blicke. Gleichwie Einer, der aus langer Fremde heimkehrt, sah er auf seine Jünger und prüfte ihre Gesichter; und noch erkannte er sie nicht. Als sie aber ihn hoben und auf die Füsse stellten, siehe, da verwandelte sich mit Einem Male sein Auge; er begriff Alles, was geschehen war, strich sich den Bart und sagte mit starker Stimme: „Wohlan! Diess nun hat seine Zeit; sorgt mir aber dafür, meine Jünger, dass wir eine gute Mahlzeit machen, und in Kürze! Also gedenke ich Busse zu thun für schlimme Träume! Der Wahrsager aber soll an meiner Seite essen und trinken: und wahrlich, ich will ihm noch ein Meer zeigen, in dem er ertrinken kann!“ Also sprach Zarathustra. Darauf aber blickte er dem Jünger, welcher den Traumdeuter abgegeben hatte, lange in’s Gesicht und schüttelte dabei den Kopf. — * * *

### English

The Soothsayer. “And I saw a great sadness come over humankind. The best grew weary of their works. A doctrine went forth, and a faith ran beside it: ‘Everything is empty, everything is alike, everything has been!’ And from all the hills came the echo: ‘Everything is empty, everything is alike, everything has been!’ Indeed, we have harvested, but why have all our fruits turned rotten and brown? What fell from the evil moon last night? All labor was in vain, our wine has become poison, an evil eye has scorched our fields and hearts yellow. We have all grown dry; and if fire falls upon us, we scatter like ashes. Yes, we have wearied even the fire itself. All our wells have run dry, even the sea has receded. All the ground wants to split, but the depths will not swallow! ‘Ah, where is there still a sea in which one could drown?’ Thus our lament sounds out across shallow swamps. Truly, we have already grown too weary to die; now we still keep watch and go on living in burial chambers!”

Thus Zarathustra heard a soothsayer speak; and his prophecy went to Zarathustra’s heart and transformed him. He walked about sadly and wearily; and he became like those of whom the soothsayer had spoken.

Truly, he said to his disciples, it will not be long before this long twilight comes. Ah, how shall I carry my light safely across! May it not be smothered in this sadness! For it is to be a light to more distant worlds and to nights yet more remote!

Thus troubled at heart, Zarathustra walked about; and for three days he took neither drink nor food, had no rest, and lost the power of speech. At last it happened that he fell into a deep sleep. His disciples, however, sat around him through long night watches and waited anxiously to see whether he would awaken and speak again and be healed of his affliction.

This, however, is the speech Zarathustra gave when he awoke; but his voice came to his disciples as though from far away.

Listen, my friends, to the dream I dreamed, and help me divine its meaning! This dream is still a riddle to me; its meaning lies hidden and imprisoned within it and does not yet fly above it on free wings.

I had renounced all life, so I dreamed. I had become a night watchman and keeper of graves, there in the lonely mountain fortress of death.

Up there I guarded his coffins: the gloomy vaults stood full of such trophies of victory. Vanquished life looked at me from glass coffins. I breathed the odor of dusty eternities: sultry and dusty lay my soul. And who could have aired his soul there!

The brightness of midnight was always around me, solitude crouched beside it; and, as the third, gasping deathly silence, the worst of my female friends.

I carried keys, the rustiest of all keys; and I knew how to use them to open the most creaking of all gates. Like a bitter and malicious croaking, the sound ran through the long corridors when the wings of the gate rose: balefully this bird shrieked, unwilling to be awakened.

But it was still more terrible and constricting to the heart when it fell silent again and all around grew still, and I sat alone in this treacherous silence.

Thus time passed and crept by for me, if time still existed: what do I know of it! But at last that happened which awakened me.

Three times blows struck the gate like thunder; three times the vaults echoed and howled in reply: then I went to the gate.

Alpa! I cried, who carries his ashes up the mountain? Alpa! Alpa! Who carries his ashes up the mountain?

And I pressed the key and heaved at the gate and strained. But it had not yet opened even a finger’s breadth:

Then a roaring wind tore its wings apart: whistling, shrilling, and cutting, it hurled a black coffin at me.

And amid the roaring and whistling and shrilling, the coffin burst apart and spewed forth a thousandfold laughter.

And from a thousand grimaces of children, angels, owls, fools, and butterflies as large as children, it laughed and mocked and roared against me.

I was hideously terrified by this: it threw me down. And I screamed in horror as I had never screamed before.

But my own scream awakened me, and I came to myself.

Thus Zarathustra related his dream and then fell silent, for he did not yet know the interpretation of his dream. But the disciple whom he loved most rose quickly, grasped Zarathustra’s hand, and said:

“Your life itself interprets this dream for us, O Zarathustra!

Are you not yourself the wind with its shrill whistling that tears open the gates of the fortresses of death?

Are you not yourself the coffin full of life’s colorful malice and angelic grimaces?

Truly, like a thousandfold children’s laughter, Zarathustra enters every chamber of the dead, laughing at these night watchmen and keepers of graves, and at whoever else rattles gloomy keys.

You will terrify and overthrow them with your laughter; fainting and awakening will prove your power over them.

And even when the long twilight and the weariness of death come, you will not set in our sky, you advocate of life!

You have let us see new stars and new splendors of the night; truly, you have stretched laughter itself over us like a colorful canopy.

Now children’s laughter will always well forth from coffins; now a strong wind will always come victorious over all weariness of death: of this you yourself are our guarantor and soothsayer!

Truly, it was they themselves whom you dreamed, your enemies: that was your most grievous dream!

But as you awoke from them and came to yourself, so shall they themselves awaken from themselves, and come to you!”

Thus spoke the disciple; and all the others now crowded around Zarathustra and took him by the hands and tried to persuade him to leave his bed and his sadness and return to them.

Zarathustra, however, sat upright on his couch, with a strange look. Like one returning home from a long sojourn abroad, he looked at his disciples and examined their faces; and he did not yet recognize them. But when they lifted him and set him on his feet, behold, all at once his eye was transformed; he understood everything that had happened, stroked his beard, and said in a strong voice:

“Well then! This has now had its time; but see to it, my disciples, that we make a good meal, and soon! Thus I intend to do penance for bad dreams!

But the soothsayer shall eat and drink at my side: and truly, I shall yet show him a sea in which he can drown!”

Thus spoke Zarathustra. Then he looked long into the face of the disciple who had served as interpreter of the dream, shaking his head as he did so.

* * *

### French

Le devin. « Et je vis une grande tristesse fondre sur les hommes. Les meilleurs se lassèrent de leurs œuvres. Une doctrine se répandit, une croyance courut à ses côtés : “Tout est vide, tout est égal, tout fut !” Et de toutes les collines retentissait en écho : “Tout est vide, tout est égal, tout fut !”

Certes, nous avons moissonné : mais pourquoi tous nos fruits sont-ils devenus pourris et bruns ? Qu’est-il tombé de la lune mauvaise, la nuit dernière ?

Tout travail fut vain, notre vin est devenu poison, le mauvais œil a brûlé et jauni nos champs et nos cœurs.

Nous nous sommes tous desséchés ; et si le feu tombe sur nous, nous nous disperserons en poussière comme la cendre : oui, nous avons fatigué le feu lui-même.

Toutes nos fontaines se sont taries, la mer elle aussi s’est retirée. Tout sol veut se fendre, mais la profondeur ne veut pas engloutir !

“Hélas, où reste-t-il une mer où l’on pourrait se noyer ?” Ainsi résonne notre plainte, par-delà de plats marécages.

En vérité, nous sommes déjà trop las pour mourir ; maintenant nous veillons encore et continuons de vivre, dans des chambres funéraires ! »

Ainsi Zarathoustra entendit parler un devin ; et sa prophétie lui alla au cœur et le transforma. Il erra, triste et las ; et il devint semblable à ceux dont le devin avait parlé.

En vérité, dit-il à ses disciples, encore un peu de temps, et ce long crépuscule viendra. Hélas, comment sauverai-je ma lumière et la porterai-je au-delà ! Qu’elle ne s’étouffe pas dans cette tristesse ! Elle doit être lumière pour des mondes plus lointains et pour les nuits les plus lointaines encore !

Ainsi affligé en son cœur, Zarathoustra erra ; et durant trois jours il ne prit ni boisson ni nourriture, ne trouva aucun repos et perdit la parole. Enfin, il advint qu’il tomba dans un profond sommeil. Mais ses disciples restèrent assis autour de lui durant de longues veilles nocturnes, attendant avec inquiétude de voir s’il s’éveillerait, parlerait de nouveau et serait guéri de son affliction.

Voici cependant le discours que Zarathoustra prononça lorsqu’il s’éveilla ; mais sa voix parvint à ses disciples comme d’un lointain pays :

Écoutez donc le rêve que j’ai fait, mes amis, et aidez-moi à en deviner le sens !

Il est encore pour moi une énigme, ce rêve ; son sens y demeure caché et captif, et ne le survole pas encore de ses ailes libres.

J’avais renoncé à toute vie, ainsi rêvai-je. J’étais devenu veilleur de nuit et gardien des tombeaux, là-haut, dans le solitaire château montagnard de la mort.

Là-haut, je gardais ses cercueils : les caveaux étouffants étaient pleins de tels trophées de victoire. Depuis des cercueils de verre, la vie vaincue me regardait.

Je respirais l’odeur d’éternités empoussiérées : mon âme gisait, lourde et poussiéreuse. Et qui aurait pu, en ce lieu, aérer son âme !

La clarté de minuit m’entourait toujours, la solitude se tenait accroupie auprès d’elle ; et, pour troisième compagne, le silence râlant de la mort, la pire de mes amies.

Je portais des clefs, les plus rouillées de toutes les clefs ; et je savais ouvrir avec elles le plus grinçant de tous les portails.

Semblable à un croassement âpre et mauvais, le bruit courait par les longs corridors lorsque les battants du portail se levaient : cet oiseau poussait un cri sinistre, il ne voulait pas qu’on l’éveillât.

Mais c’était plus terrible encore, et plus oppressant pour le cœur, lorsque tout se taisait de nouveau et que le silence régnait alentour, et que j’étais assis seul dans ce silence perfide.

Ainsi le temps passait et se traînait furtivement devant moi, s’il y avait encore un temps : qu’en sais-je ! Mais enfin se produisit ce qui m’éveilla.

Trois fois, des coups frappèrent le portail, pareils au tonnerre ; trois fois les caveaux retentirent et hurlèrent en écho : alors je me rendis au portail.

Alpa ! criai-je, qui porte sa cendre sur la montagne ? Alpa ! Alpa ! Qui porte sa cendre sur la montagne ?

Et j’enfonçai la clef, soulevai le portail et peinai. Mais il ne s’était pas encore ouvert de la largeur d’un doigt :

Alors un vent mugissant en arracha les battants l’un de l’autre ; sifflant, strident et tranchant, il me lança un cercueil noir :

Et dans le mugissement, le sifflement et le stridement, le cercueil éclata et cracha mille éclats de rire.

Et de mille grimaces d’enfants, d’anges, de hiboux, de fous et de papillons grands comme des enfants, cela riait, raillait et mugissait contre moi.

J’en fus épouvanté d’horrible manière : cela me jeta à terre. Et je poussai un cri d’effroi comme jamais je n’en avais poussé.

Mais mon propre cri m’éveilla : et je revins à moi. »

Ainsi Zarathoustra raconta son rêve, puis se tut : car il n’en connaissait pas encore l’interprétation. Mais le disciple qu’il aimait le plus se leva vivement, saisit la main de Zarathoustra et parla ainsi :

« Ta vie elle-même nous interprète ce rêve, ô Zarathoustra !

N’es-tu pas toi-même le vent au sifflement strident qui arrache les portails des châteaux de la mort ?

N’es-tu pas toi-même le cercueil plein des malices bariolées et des grimaces angéliques de la vie ?

En vérité, pareil à mille rires d’enfants, Zarathoustra entre dans toutes les chambres des morts, riant de ces veilleurs de nuit et gardiens des tombeaux, et de quiconque fait encore cliqueter de sombres clefs.

Tu les épouvanteras et les renverseras par ton rire ; leur défaillance et leur réveil prouveront ton pouvoir sur eux.

Et même lorsque viendront le long crépuscule et la lassitude mortelle, tu ne sombreras pas à notre horizon, toi qui plaides pour la vie !

Tu nous as fait voir de nouvelles étoiles et de nouvelles splendeurs nocturnes ; en vérité, tu as tendu au-dessus de nous le rire lui-même comme une tente bariolée.

Désormais, des rires d’enfants jailliront toujours des cercueils ; désormais, un vent puissant viendra toujours, victorieux de toute lassitude mortelle : tu nous en es toi-même le garant et le devin !

En vérité, ce sont eux-mêmes que tu as rêvés, tes ennemis : ce fut ton rêve le plus pénible !

Mais de même que tu t’es éveillé d’entre eux et que tu es revenu à toi, de même ils devront eux-mêmes s’éveiller d’eux-mêmes, et venir à toi ! »

Ainsi parla le disciple ; et tous les autres se pressèrent alors autour de Zarathoustra, lui saisirent les mains et voulurent le persuader de quitter son lit et sa tristesse et de revenir auprès d’eux.

Mais Zarathoustra était assis, redressé sur sa couche, le regard étranger. Tel un homme qui revient chez lui après un long séjour en terre étrangère, il regardait ses disciples et examinait leurs visages ; et il ne les reconnaissait pas encore. Mais lorsqu’ils le soulevèrent et le mirent sur ses pieds, voici que son regard se transforma tout à coup ; il comprit tout ce qui s’était passé, se caressa la barbe et dit d’une voix forte :

« Allons ! Cela aura maintenant son temps ; mais veillez, mes disciples, à ce que nous fassions un bon repas, et sans tarder ! C’est ainsi que j’entends faire pénitence pour mes mauvais rêves !

Mais le devin mangera et boira à mes côtés : et, en vérité, je veux encore lui montrer une mer où il pourra se noyer ! »

Ainsi parla Zarathoustra. Puis il regarda longuement au visage le disciple qui avait tenu le rôle d’interprète du rêve, tout en secouant la tête.

* * *

