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Friedrich Nietzsche
La Naissance de la tragédie Bloc b0028
Bloc 49 sur 59
Référence canonique b0028
Allemand
20. Es möchte einmal, unter den Augen eines unbestochenen Richters, abgewogen werden, in welcher Zeit und in welchen Männern bisher der deutsche Geist von den Griechen zu lernen am kräftigsten gerungen hat; und wenn wir mit Zuversicht annehmen, dass dem edelsten Bildungskampfe Goethe’s, Schiller’s und Winckelmann’s dieses einzige Lob zugesprochen werden müsste, so wäre jedenfalls hinzuzufügen, dass seit jener Zeit und den nächsten Einwirkungen jenes Kampfes, das Streben auf einer gleichen Bahn zur Bildung und zu den Griechen zu kommen, in unbegreiflicher Weise schwächer und schwächer geworden ist. Sollten wir, um nicht ganz an dem deutschen Geist verzweifeln zu müssen, nicht daraus den Schluss ziehen dürfen, dass in irgend welchem Hauptpunkte es auch jenen Kämpfern nicht gelungen sein möchte, in den Kern des hellenischen Wesens einzudringen und einen dauernden Liebesbund zwischen der deutschen und der griechischen Cultur herzustellen? So dass vielleicht ein unbewusstes Erkennen jenes Mangels auch in den ernsteren Naturen den verzagten Zweifel erregte, ob sie, nach solchen Vorgängern, auf diesem Bildungswege noch weiter wie jene und überhaupt zum Ziele kommen würden. Deshalb sehen wir seit jener Zeit das Urtheil über den Werth der Griechen für die Bildung in der bedenklichsten Weise entarten; der Ausdruck mitleidiger Ueberlegenheit ist in den verschiedensten Feldlagern des Geistes und des Ungeistes zu hören; anderwärts tändelt eine gänzlich wirkungslose Schönrednerei mit der „griechischen Harmonie“, der „griechischen Schönheit“, der „griechischen Heiterkeit“. Und gerade in den Kreisen, deren Würde es sein könnte, aus dem griechischen Strombett unermüdet, zum Heile deutscher Bildung, zu schöpfen, in den Kreisen der Lehrer an den höheren Bildungsanstalten hat man am besten gelernt, sich mit den Griechen zeitig und in bequemer Weise abzufinden, nicht selten bis zu einem sceptischen Preisgeben des hellenischen Ideals und bis zu einer gänzlichen Verkehrung der wahren Absicht aller Alterthumsstudien. Wer überhaupt in jenen Kreisen sich nicht völlig in dem Bemühen, ein zuverlässiger Corrector von alten Texten oder ein naturhistorischer Sprachmikroskopiker zu sein, erschöpft hat, der sucht vielleicht auch das griechische Alterthum, neben anderen Alterthümern, sich „historisch“ anzueignen, aber jedenfalls nach der Methode und mit den überlegenen Mienen unserer jetzigen gebildeten Geschichtsschreibung. Wenn demnach die eigentliche Bildungskraft der höheren Lehranstalten wohl noch niemals niedriger und schwächlicher gewesen ist, wie in der Gegenwart, wenn der „Journalist“, der papierne Sclave des Tages, in jeder Rücksicht auf Bildung den Sieg über den höheren Lehrer davongetragen hat, und Letzterem nur noch die bereits oft erlebte Metamorphose übrig bleibt, sich jetzt nun auch in der Sprechweise des Journalisten, mit der „leichten Eleganz“ dieser Sphäre, als heiterer gebildeter Schmetterling zu bewegen - in welcher peinlichen Verwirrung müssen die derartig Gebildeten einer solchen Gegenwart jenes Phänomen anstarren, das nur etwa aus dem tiefsten Grunde des bisher unbegriffnen hellenischen Genius analogisch zu begreifen wäre, das Wiedererwachen des dionysischen Geistes und die Wiedergeburt der Tragödie? Es giebt keine andere Kunstperiode, in der sich die sogenannte Bildung und die eigentliche Kunst so befremdet und abgeneigt gegenübergestanden hätten, als wir das in der Gegenwart mit Augen sehn. Wir verstehen es, warum eine so schwächliche Bildung die wahre Kunst hasst; denn sie fürchtet durch sie ihren Untergang. Aber sollte nicht eine ganze Art der Cultur, nämlich jene sokratisch-alexandrinische, sich ausgelebt haben, nachdem sie in eine so zierlich-schmächtige Spitze, wie die gegenwärtige Bildung ist, auslaufen konnte! Wenn es solchen Helden, wie Schiller und Goethe, nicht gelingen durfte, jene verzauberte Pforte zu erbrechen, die in den hellenischen Zauberberg führt, wenn es bei ihrem muthigsten Ringen nicht weiter gekommen ist als bis zu jenem sehnsüchtigen Blick, den die Goethische Iphigenie vom barbarischen Tauris aus nach der Heimat über das Meer hin sendet, was bliebe den Epigonen solcher Helden zu hoffen, wenn sich ihnen nicht plötzlich, an einer ganz anderen, von allen Bemühungen der bisherigen Cultur unberührten Seite die Pforte von selbst aufthäte - unter dem mystischen Klange der wiedererweckten Tragödienmusik. Möge uns Niemand unsern Glauben an eine noch bevorstehende Wiedergeburt des hellenischen Alterthums zu verkümmern suchen; denn in ihm finden wir allein unsre Hoffnung für eine Erneuerung und Läuterung des deutschen Geistes durch den Feuerzauber der Musik. Was wüssten wir sonst zu nennen, was in der Verödung und Ermattung der jetzigen Cultur irgend welche tröstliche Erwartung für die Zukunft erwecken könnte? Vergebens spähen wir nach einer einzigen kräftig geästeten Wurzel, nach einem Fleck fruchtbaren und gesunden Erdbodens: überall Staub, Sand, Erstarrung, Verschmachten. Da möchte sich ein trostlos Vereinsamter kein besseres Symbol wählen können, als den Ritter mit Tod und Teufel, wie ihn uns Dürer gezeichnet hat, den geharnischten Ritter mit dem erzenen, harten Blicke, der seinen Schreckensweg, unbeirrt durch seine grausen Gefährten, und doch hoffnungslos, allein mit Ross und Hund zu nehmen weiss. Ein solcher Dürerscher Ritter war unser Schopenhauer: ihm fehlte jede Hoffnung, aber er wollte die Wahrheit. Es giebt nicht Seinesgleichen. - Aber wie verändert sich plötzlich jene eben so düster geschilderte Wildniss unserer ermüdeten Cultur, wenn sie der dionysische Zauber berührt! Ein Sturmwind packt alles Abgelebte, Morsche, Zerbrochne, Verkümmerte, hüllt es wirbelnd in eine rothe Staubwolke und trägt es wie ein Geier in die Lüfte. Verwirrt suchen unsere Blicke nach dem Entschwundenen: denn was sie sehen, ist wie aus einer Versenkung an’s goldne Licht gestiegen, so voll und grün, so üppig lebendig, so sehnsuchtsvoll unermesslich. Die Tragödie sitzt inmitten dieses Ueberflusses an Leben, Leid und Lust, in erhabener Entzückung, sie horcht einem fernen schwermüthigen Gesange - er erzählt von den Müttern des Seins, deren Namen lauten: Wahn, Wille, Wehe. - Ja, meine Freunde, glaubt mit mir an das dionysische Leben und an die Wiedergeburt der Tragödie. Die Zeit des sokratischen Menschen ist vorüber: kränzt euch mit Epheu, nehmt den Thyrsusstab zur Hand und wundert euch nicht, wenn Tiger und Panther sich schmeichelnd zu euren Knien niederlegen. Jetzt wagt es nur, tragische Menschen zu sein: denn ihr sollt erlöst werden. Ihr sollt den dionysischen Festzug von Indien nach Griechenland geleiten! Rüstet euch zu hartem Streite, aber glaubt an die Wunder eures Gottes!
Anglais Traduction générée par IA, non officielle
Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13
20. One day it ought to be weighed, before the eyes of an incorruptible judge, in what age and in what men the German spirit has hitherto struggled most vigorously to learn from the Greeks; and if we confidently assume that this singular praise would have to be accorded to the noblest cultural struggle of Goethe, Schiller, and Winckelmann, then it would in any event have to be added that since that age and the immediate effects of that struggle, the striving to reach cultivation and the Greeks along the same path has grown, in an incomprehensible manner, weaker and weaker. Should we not, in order to avoid despairing altogether of the German spirit, be permitted to conclude from this that on some essential point even those champions may not have succeeded in penetrating to the core of the Hellenic nature and establishing an enduring bond of love between German and Greek culture? So that perhaps an unconscious recognition of that deficiency awakened, even in the more serious natures, the despondent doubt whether, after such predecessors, they could advance farther than they had along this path of cultivation, or indeed reach the goal at all. Hence we have seen since that time the judgment concerning the value of the Greeks for cultivation degenerate in the most alarming fashion; the expression of compassionate superiority can be heard in the most diverse camps of spirit and unspirit; elsewhere a wholly ineffectual eloquence toys with “Greek harmony,” “Greek beauty,” and “Greek cheerfulness.” And precisely in those circles whose dignity might consist in drawing tirelessly from the Greek riverbed for the salvation of German cultivation, in the circles of teachers at the higher educational institutions, people have learned most skillfully to dispose of the Greeks betimes and conveniently, often to the point of skeptically abandoning the Hellenic ideal and completely reversing the true intention of all studies of antiquity. Whoever in those circles has not wholly exhausted himself in the effort to be a reliable corrector of ancient texts or a natural-historical microscopist of language may perhaps also seek to appropriate Greek antiquity “historically,” alongside other antiquities, but in any event according to the method and with the superior airs of our present-day cultivated historiography. If, accordingly, the true power of cultivation possessed by the higher institutions of learning has perhaps never been lower and feebler than at present, if the “journalist,” the paper slave of the day, has in every respect concerning cultivation triumphed over the higher teacher, leaving the latter only the metamorphosis already experienced so often, now to move in the journalist’s manner of speech, with the “light elegance” of this sphere, as a cheerful cultivated butterfly, then with what painful confusion must those thus cultivated in such a present age stare at that phenomenon which could be understood by analogy only from the deepest ground of the hitherto uncomprehended Hellenic genius: the reawakening of the Dionysian spirit and the rebirth of tragedy? There has been no other artistic period in which so-called cultivation and genuine art have confronted one another with such estrangement and aversion as we see with our own eyes at present. We understand why such feeble cultivation hates true art: it fears its own destruction at art’s hands. But might not an entire kind of culture, namely the Socratic-Alexandrian, have run its course after being able to taper into so daintily meager a point as present-day cultivation! If heroes such as Schiller and Goethe were not permitted to break open that enchanted gate which leads into the Hellenic magic mountain, if their most courageous struggle carried them no farther than that yearning gaze which Goethe’s Iphigenia, from barbarous Tauris, sends across the sea toward her homeland, what would remain for the epigones of such heroes to hope, unless the gate were suddenly to open of its own accord before them on a wholly different side, untouched by all the exertions of culture hitherto, amid the mystical sound of reawakened tragic music. Let no one seek to stunt our faith in a still-future rebirth of Hellenic antiquity; for in it alone we find our hope for a renewal and purification of the German spirit through the fiery magic of music. What else could we name that, amid the desolation and exhaustion of present culture, might awaken any consoling expectation for the future? In vain we peer about for a single vigorously branching root, for a patch of fruitful and healthy soil: everywhere dust, sand, rigidity, languishing. Here a desolately isolated man could choose no better symbol than the knight with Death and the Devil as Dürer has drawn him, the armored knight with the brazen, hard gaze, who knows how to travel his path of terror undeterred by his gruesome companions, and yet without hope, alone with horse and dog. Such a Dürerian knight was our Schopenhauer: he lacked all hope, but he desired the truth. He has no equal. But how suddenly that wilderness of our weary culture, just portrayed in such gloomy terms, is transformed when touched by Dionysian magic! A tempest seizes everything outlived, rotten, broken, and stunted, wraps it whirling in a red cloud of dust, and carries it into the air like a vulture. Confused, our eyes search for what has vanished: for what they see is as though it had risen from a sunken depth into golden light, so full and green, so luxuriantly alive, so yearningly immeasurable. Tragedy sits amid this abundance of life, suffering, and pleasure, in sublime rapture; it listens to a distant, melancholy song, which tells of the Mothers of Being, whose names are: Delusion, Will, Woe. Yes, my friends, believe with me in Dionysian life and in the rebirth of tragedy. The age of Socratic man is over: crown yourselves with ivy, take the thyrsus in hand, and do not marvel when tigers and panthers lie down caressingly at your knees. Now only dare to be tragic human beings: for you shall be redeemed. You shall escort the Dionysian festive procession from India to Greece! Arm yourselves for hard strife, but believe in the miracles of your god!
Français Traduction générée par IA, non officielle
Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13
20. Il faudrait un jour peser, sous les yeux d’un juge incorruptible, à quelle époque et chez quels hommes l’esprit allemand s’est jusqu’ici efforcé avec le plus de vigueur d’apprendre des Grecs ; et si nous admettons avec confiance que cet unique éloge devrait être accordé à la très noble lutte de Goethe, de Schiller et de Winckelmann pour la culture, il faudrait en tout cas ajouter que, depuis cette époque et les effets immédiats de cette lutte, l’aspiration à parvenir par la même voie à la culture et aux Grecs s’est affaiblie de manière incompréhensible, toujours davantage. Pour ne pas avoir à désespérer entièrement de l’esprit allemand, ne devrions-nous pas être autorisés à en conclure que, sur quelque point essentiel, même ces combattants n’ont peut-être pas réussi à pénétrer jusqu’au cœur de l’être hellénique et à établir une alliance d’amour durable entre les cultures allemande et grecque ? De sorte qu’une connaissance inconsciente de cette insuffisance aurait peut-être éveillé, même chez les natures les plus sérieuses, le doute découragé de savoir si, après de tels prédécesseurs, elles pourraient aller plus loin qu’eux sur cette voie de la culture et, plus généralement, atteindre le but. C’est pourquoi nous voyons depuis cette époque le jugement porté sur la valeur des Grecs pour la culture dégénérer de la manière la plus inquiétante ; l’expression d’une supériorité compatissante se fait entendre dans les camps les plus divers de l’esprit et de l’absence d’esprit ; ailleurs, une éloquence entièrement inefficace badine avec l’« harmonie grecque », la « beauté grecque », la « sérénité grecque ». Et précisément dans les milieux dont la dignité pourrait consister à puiser inlassablement dans le lit du fleuve grec, pour le salut de la culture allemande, dans les milieux des professeurs des établissements supérieurs d’enseignement, on a appris mieux que partout ailleurs à en finir à temps et confortablement avec les Grecs, souvent jusqu’à l’abandon sceptique de l’idéal hellénique et jusqu’à l’inversion complète de la véritable intention de toutes les études de l’Antiquité. Celui qui, dans ces milieux, ne s’est pas entièrement épuisé dans l’effort pour devenir un correcteur fiable de textes anciens ou un microscopiste du langage travaillant en naturaliste cherche peut-être aussi à s’approprier « historiquement » l’Antiquité grecque parmi d’autres antiquités, mais toujours selon la méthode et avec les airs supérieurs de notre historiographie cultivée contemporaine. Si donc la véritable force formatrice des établissements d’enseignement supérieur n’a sans doute jamais été aussi basse et aussi faible qu’aujourd’hui, si le « journaliste », l’esclave de papier du jour, a remporté à tous égards, en matière de culture, la victoire sur le professeur de l’enseignement supérieur, et si ce dernier n’a plus d’autre ressource que la métamorphose déjà souvent observée qui lui permet de se mouvoir désormais, lui aussi, dans la manière de parler du journaliste, avec la « légère élégance » de cette sphère, tel un papillon cultivé et serein, dans quelle confusion pénible les hommes ainsi cultivés d’un tel présent doivent-ils contempler ce phénomène qui ne pourrait être compris par analogie qu’à partir du fond le plus profond du génie hellénique jusqu’ici incompris : le réveil de l’esprit dionysiaque et la renaissance de la tragédie ? Il n’existe aucune autre époque artistique où ce que l’on nomme culture et l’art véritable se soient opposés avec autant d’étrangeté et d’aversion que nous le voyons aujourd’hui de nos propres yeux. Nous comprenons pourquoi une culture aussi chétive hait l’art véritable : elle craint qu’il ne cause sa perte. Mais toute une espèce de culture, à savoir la culture socratique-alexandrine, ne devrait-elle pas avoir achevé son existence après avoir pu s’effiler en une pointe aussi élégante et décharnée que la culture présente ! S’il n’a pas été permis à des héros tels que Schiller et Goethe de briser cette porte enchantée qui mène à la montagne magique hellénique, si leur lutte la plus courageuse n’a pu les conduire au-delà de ce regard nostalgique que, depuis la Tauride barbare, l’Iphigénie de Goethe jette par-delà la mer vers sa patrie, que resterait-il à espérer aux épigones de tels héros, si la porte ne s’ouvrait soudain d’elle-même devant eux, d’un tout autre côté que n’ont effleuré aucun des efforts de la culture antérieure, au son mystique de la musique tragique ressuscitée ? Que personne ne cherche à flétrir notre foi en une renaissance encore à venir de l’Antiquité hellénique ; car en elle seule nous trouvons notre espoir d’un renouvellement et d’une purification de l’esprit allemand par la magie ardente de la musique. Que pourrions-nous nommer d’autre qui soit capable d’éveiller une quelconque attente consolatrice pour l’avenir au milieu du désert et de l’épuisement de la culture présente ? C’est en vain que nous guettons une seule racine aux ramifications vigoureuses, une parcelle de terre féconde et saine : partout, poussière, sable, rigidité, dépérissement. Dans ces conditions, un solitaire privé de consolation ne pourrait choisir de meilleur symbole que le chevalier avec la Mort et le Diable, tel que Dürer nous l’a dessiné, le chevalier cuirassé au regard d’airain et dur, qui sait poursuivre son chemin d’effroi sans se laisser troubler par ses affreux compagnons, et pourtant sans espoir, seul avec son cheval et son chien. Notre Schopenhauer fut un tel chevalier de Dürer : tout espoir lui faisait défaut, mais il voulait la vérité. Il n’a pas son pareil. Mais comme ce désert de notre culture fatiguée, que l’on vient de dépeindre si sombrement, change soudain lorsque la magie dionysiaque le touche ! Un vent de tempête saisit tout ce qui est usé, vermoulu, brisé, rabougri, l’enveloppe en tourbillonnant dans un nuage de poussière rouge et l’emporte dans les airs comme un vautour. Nos regards cherchent avec confusion ce qui a disparu : car ce qu’ils voient semble être monté d’un gouffre vers la lumière dorée, si plein et si vert, si exubérant de vie, si démesuré de nostalgie. La tragédie siège au milieu de cette surabondance de vie, de souffrance et de plaisir, dans un ravissement sublime ; elle écoute un chant mélancolique venu du lointain, qui raconte les Mères de l’être, dont les noms sont : Illusion, Volonté, Douleur. Oui, mes amis, croyez avec moi à la vie dionysiaque et à la renaissance de la tragédie. Le temps de l’homme socratique est révolu : couronnez-vous de lierre, prenez le thyrse en main et ne vous étonnez pas si des tigres et des panthères viennent se coucher avec des caresses à vos genoux. Osez maintenant être des hommes tragiques : car vous devez être délivrés. Vous devez conduire le cortège festif dionysiaque de l’Inde jusqu’en Grèce ! Armez-vous pour un rude combat, mais croyez aux miracles de votre dieu !
Concepts de ce passage
Colère
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Soin de l’âme
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Compassion comme fondement moral
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Mort
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Éternel retour
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Famille
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Généalogie des valeurs
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Dieu
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Espérance
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Loi
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Nature
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Enquête perspectiviste
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Pauvreté et richesse
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Symbole psychique
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Ressentiment
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Dépassement de soi
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Guerre et paix
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Volonté de puissance
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