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Friedrich Nietzsche

Le Cas Wagner Bloc b0004

Bloc 4 sur 17

Référence canonique b0004

Allemand

3. Sie sehen bereits, wie sehr mich diese Musik verbessert? - Il faut méditerraniser la musique: ich habe Gründe zu dieser Formel (Jenseits von Gut und Böse, S. 220). Die Rückkehr zur Natur, Gesundheit, Heiterkeit, Jugend, Tugend! - Und doch war ich Einer der corruptesten Wagnerianer… Ich war im Stande, Wagnern ernst zu nehmen… Ah dieser alte Zauberer! was hat er uns Alles vorgemacht! Das Erste, was seine Kunst uns anbietet, ist ein Vergrösserungsglas: man sieht hinein, man traut seinen Augen nicht - Alles wird gross, selbst Wagner wird gross… Was für eine kluge Klapperschlange! Das ganze Leben hat sie uns von „Hingebung“, von „Treue“, von „Reinheit“ vorgeklappert, mit einem Lobe auf die Keuschheit zog sie sich aus der verderbten Welt zurück! - Und wir haben’s ihr geglaubt… - Aber Sie hören mich nicht? Sie ziehen selbst das Problem Wagner’s dem Bizet’s vor? Auch ich unterschätze es nicht, es hat seinen Zauber. Das Problem der Erlösung ist selbst ein ehrwürdiges Problem. Wagner hat über Nichts so tief wie über die Erlösung nachgedacht: seine Oper ist die Oper der Erlösung. Irgend wer will bei ihm immer erlöst sein: bald ein Männlein, bald ein Fräulein - dies ist sein Problem. - Und wie reich er sein Leitmotiv variirt! Welche seltenen, welche tiefsinnigen Ausweichungen! Wer lehrte es uns, wenn nicht Wagner, dass die Unschuld mit Vorliebe interessante Sünder erlöst? (der Fall im Tannhäuser) Oder dass selbst der ewige Jude erlöst wird, sesshaft wird, wenn er sich verheirathet? (der Fall im Fliegenden Holländer) Oder dass alte verdorbene Frauenzimmer es vorziehn, von keuschen Jünglingen erlöst zu werden? (der Fall Kundry) Oder dass schöne Mädchen am liebsten durch einen Ritter erlöst werden, der Wagnerianer ist? (der Fall in den Meistersingern) Oder dass auch verheirathete Frauen gerne durch einen Ritter erlöst werden? (der Fall Isoldens) Oder dass „der alte Gott“, nachdem er sich moralisch in jedem Betracht compromittirt hat, endlich durch einen Freigeist und Immoralisten erlöst wird? (der Fall im „Ring“) Bewundern Sie in Sonderheit diesen letzten Tiefsinn! Verstehn Sie ihn? Ich - hüte mich, ihn zu verstehn… Dass man noch andre Lehren aus den genannten Werken ziehn kann, möchte ich eher beweisen als bestreiten. Dass man durch ein Wagnerisches Ballet zur Verzweiflung gebracht werden kann - und zur Tugend! (nochmals der Fall Tannhäusers) Dass es von den schlimmsten Folgen sein kann, wenn man nicht zur rechten Zeit zu Bett geht (nochmals der Fall Lohengrins). Dass man nie zu genau wissen soll, mit wem man sich eigentlich verheirathet (zum dritten Mal der Fall Lohengrins) - Tristan und Isolde verherrlichen den vollkommnen Ehegatten, der, in einem gewissen Falle, nur Eine Frage hat: „aber warum habt ihr mir das nicht eher gesagt? Nichts einfacher als das!“ Antwort: „Das kann ich dir nicht sagen; und was du frägst, das kannst du nie erfahren.“ Der Lohengrin enthält eine feierliche In-Acht-Erklärung des Forschens und Fragens. Wagner vertritt damit den christlichen Begriff „du sollst und musst glauben“. Es ist ein Verbrechen am Höchsten, am Heiligsten, wissenschaftlich zu sein… Der fliegende Holländer predigt die erhabne Lehre, dass das Weib auch den Unstätesten festmacht, Wagnerisch geredet, „erlöst“. Hier gestatten wir uns eine Frage. Gesetzt nämlich, dies wäre wahr, wäre es damit auch schon wünschenswerth? - Was wird aus dem „ewigen Juden“, den ein Weib anbetet und festmacht? Er hört bloss auf, ewig zu sein; er verheirathet sich, er geht uns Nichts mehr an. - In’s Wirkliche übersetzt: die Gefahr der Künstler, der Genie’s - und das sind ja die „ewigen Juden“ - liegt im Weibe: die anbetenden Weiber sind ihr Verderb. Fast Keiner hat Charakter genug, um nicht verdorben - „erlöst“ zu werden, wenn er sich als Gott behandelt fühlt: - er condescendirt alsbald zum Weibe. - Der Mann ist feige vor allem Ewig-Weiblichen: das wissen die Weiblein. - In vielen Fällen der weiblichen Liebe, und vielleicht gerade in den berühmtesten, ist Liebe nur ein feinerer Parasitismus, ein Sich-Einnisten in eine fremde Seele, mitunter selbst in ein fremdes Fleisch - ach! wie sehr immer auf „des Wirthes“ Unkosten! - - Man kennt das Schicksal Goethe’s im moralinsauren altjungfernhaften Deutschland. Er war den Deutschen immer anstössig, er hat ehrliche Bewunderer nur unter Jüdinnen gehabt. Schiller, der „edle“ Schiller, der ihnen mit grossen Worten um die Ohren schlug, - der war nach ihrem Herzen. Was warfen sie Goethen vor? Den „Berg der Venus“; und dass er venetianische Epigramme gedichtet habe. Schon Klopstock hielt ihm eine Sittenpredigt; es gab eine Zeit, wo Herder, wenn er von Goethe sprach, mit Vorliebe das Wort „Priap“ gebrauchte. Selbst der Wilhelm Meister galt nur als Symptom des Niedergangs, als moralisches „Auf-den-Hund-Kommen“. Die „Menagerie von zahmem Vieh“, die „Nichtswürdigkeit“ des Helden darin erzürnte zum Beispiel Niebuhrn: der endlich in eine Klage ausbricht, welche Biterolf hätte absingen können: „Nichts macht leicht einen schmerzlicheren Eindruck, als wenn ein grosser Geist sich seiner Flügel beraubt und seine Virtuosität in etwas weit Geringerem sucht, indem er dem Höheren entsagt“… Vor Allem aber war die höhere Jungfrau empört: alle kleinen Höfe, alle Art „Wartburg“ in Deutschland bekreuzte sich vor Goethe, vor dem „unsauberen Geist“ in Goethe. - Diese Geschichte hat Wagner in Musik gesetzt. Er erlöst Goethe, das versteht sich von selbst; aber so, dass er, mit Klugheit, zugleich die Partei der höheren Jungfrau nimmt. Goethe wird gerettet: - ein Gebet rettet ihn, eine höhere Jungfrau zieht ihn hinan… - Was Goethe über Wagner gedacht haben würde? - Goethe hat sich einmal die Frage vorgelegt, was die Gefahr sei, die über allen Romantikern schwebe: das Romantiker-Verhängniss. Seine Antwort ist: „am Wiederkäuen sittlicher und religiöser Absurditäten zu ersticken.“ Kürzer: Parsifal - - Der Philosoph macht dazu noch einen Epilog. Heiligkeit - das Letzte vielleicht, was Volk und Weib von höheren Werthen noch zu Gesicht bekommt, der Horizont des Ideals für Alles, was von Natur myops ist. Unter Philosophen aber, wie jeder Horizont, ein blosses Nichtverständniss, eine Art Thorschluss vor dem, wo ihre Welt erst beginnt - ihre Gefahr, ihr Ideal, ihre Wünschbarkeit… Höflicher gesagt: la philosophie ne suffit pas au grand nombre. Il lui faut la sainteté. -

Anglais Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

3. You already see how greatly this music improves me? – Il faut méditerraniser la musique: I have reasons for this formula (Beyond Good and Evil, p. 220). The return to nature, health, cheerfulness, youth, virtue! – And yet I was one of the most corrupt Wagnerians… I was capable of taking Wagner seriously… Ah, this old magician! What has he not made us believe! The first thing his art offers us is a magnifying glass: one looks into it, one cannot believe one’s eyes, everything becomes large, even Wagner becomes large… What a clever rattlesnake! All his life he rattled to us of “devotion,” of “fidelity,” of “purity”; with a hymn of praise to chastity he withdrew from the corrupt world! – And we believed him… – But you are not listening to me? You yourself prefer Wagner’s problem to Bizet’s? I too do not underestimate it; it has its enchantment. The problem of redemption is itself a venerable problem. Wagner reflected on nothing so deeply as on redemption: his opera is the opera of redemption. Someone is always seeking redemption in his works: now a little man, now a young lady, this is his problem. – And how richly he varies his leitmotif! What rare, what profound evasions! Who taught us, if not Wagner, that innocence has a predilection for redeeming interesting sinners? (the case in Tannhäuser) Or that even the eternal Jew is redeemed, becomes settled, when he marries? (the case in The Flying Dutchman) Or that old depraved females prefer to be redeemed by chaste youths? (the case of Kundry) Or that beautiful girls most like to be redeemed by a knight who is a Wagnerian? (the case in Die Meistersinger) Or that married women too are glad to be redeemed by a knight? (the case of Isolde) Or that “the old god,” after compromising himself morally in every respect, is finally redeemed by a free spirit and immoralist? (the case in the “Ring”) Admire this last profundity in particular! Do you understand it? I take care not to understand it… That other lessons may also be drawn from the works named, I would sooner prove than dispute. That one can be driven to despair by a Wagnerian ballet, and to virtue! (once again the case of Tannhäuser) That it may have the worst consequences if one does not go to bed at the proper time (once again the case of Lohengrin). That one should never know too precisely whom one is actually marrying (for the third time the case of Lohengrin). – Tristan and Isolde glorify the perfect husband, who, in a certain situation, has only one question: “But why did you not tell me this sooner? Nothing could be simpler!” Answer: “That I cannot tell you; and what you ask, you can never learn.” Lohengrin contains a solemn proscription of inquiry and questioning. Wagner thereby represents the Christian concept “you shall and must believe.” To be scientific is a crime against the highest, the holiest… The Flying Dutchman preaches the sublime doctrine that woman steadies even the most inconstant man, or, in Wagnerian terms, “redeems” him. Here we permit ourselves a question. Supposing this were true, would it therefore already be desirable? – What becomes of the “eternal Jew” whom a woman adores and steadies? He merely ceases to be eternal; he marries; he no longer concerns us. – Translated into reality: the danger for artists, for geniuses, and these are indeed the “eternal Jews,” lies in woman: adoring women are their ruin. Almost no one has enough character not to be corrupted, “redeemed,” when he feels himself treated as a god: he immediately condescends to woman. – Man is cowardly before everything eternally feminine: the little women know this. – In many cases of female love, and perhaps precisely in the most famous ones, love is merely a subtler parasitism, a nesting within another soul, sometimes even within another flesh, ah! always so greatly at “the host’s” expense! – – We know Goethe’s fate in morally sour, old-maidish Germany. He was always offensive to the Germans; he had honest admirers only among Jewish women. Schiller, the “noble” Schiller, who battered their ears with grand words, he was after their own heart. What did they reproach Goethe with? The “Venusberg”; and the fact that he had written Venetian Epigrams. Klopstock already preached him a moral sermon; there was a time when Herder, speaking of Goethe, used the word “Priapus” with particular fondness. Even Wilhelm Meister was regarded merely as a symptom of decline, as moral “going to the dogs.” The “menagerie of tame beasts,” the “worthlessness” of its hero enraged Niebuhr, for example, until at last he burst into a lament that Biterolf might have sung: “Nothing easily makes a more painful impression than when a great spirit strips itself of its wings and seeks its virtuosity in something far inferior by renouncing the higher”… But above all the higher maiden was indignant: every petty court, every sort of “Wartburg” in Germany crossed itself before Goethe, before the “unclean spirit” in Goethe. – Wagner set this story to music. He redeems Goethe, of course; but in such a way that, shrewdly, he takes the side of the higher maiden at the same time. Goethe is saved: a prayer saves him; a higher maiden draws him upward… – What would Goethe have thought of Wagner? – Goethe once asked himself what danger hovered over all Romantics: the Romantic’s doom. His answer was: “to suffocate from ruminating on moral and religious absurdities.” More briefly: Parsifal. – – The philosopher adds an epilogue. Holiness, perhaps the last thing that common people and women still glimpse of higher values, the horizon of the ideal for everything that is naturally myopic. Among philosophers, however, like every horizon, it is merely a failure to understand, a kind of closed gate before the place where their world first begins, their danger, their ideal, their desirability… Put more politely: la philosophie ne suffit pas au grand nombre. Il lui faut la sainteté. –

Français Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

3. Vous voyez déjà combien cette musique m’améliore? Il faut méditerraniser la musique: j’ai mes raisons pour cette formule (Par-delà bien et mal, p. 220). Le retour à la nature, à la santé, à la gaieté, à la jeunesse, à la vertu! Et pourtant, j’ai été l’un des wagnériens les plus corrompus… J’étais capable de prendre Wagner au sérieux… Ah, ce vieux magicien! Que ne nous a-t-il pas fait accroire! La première chose que son art nous offre est une loupe: on y regarde, on n’en croit pas ses yeux, tout devient grand, Wagner lui-même devient grand… Quel rusé serpent à sonnette! Toute sa vie, il nous a fait retentir aux oreilles le « dévouement », la « fidélité », la « pureté »; c’est en chantant les louanges de la chasteté qu’il s’est retiré du monde corrompu! Et nous l’avons cru… Mais vous ne m’écoutez pas? Vous préférez vous-même le problème de Wagner à celui de Bizet? Moi non plus, je ne le sous-estime pas, il a son charme. Le problème de la rédemption est en soi un problème vénérable. Wagner n’a médité sur rien aussi profondément que sur la rédemption: son opéra est l’opéra de la rédemption. Chez lui, quelqu’un veut toujours être délivré: tantôt un petit homme, tantôt une demoiselle, tel est son problème. Et avec quelle richesse il varie son leitmotiv! Quels rares, quels profonds détours! Qui nous a appris, sinon Wagner, que l’innocence délivre de préférence des pécheurs intéressants? (le cas de Tannhäuser.) Ou que même le Juif errant est délivré, se fixe, lorsqu’il se marie? (le cas du Vaisseau fantôme.) Ou que de vieilles femmes corrompues préfèrent être délivrées par de chastes jouvenceaux? (le cas Kundry.) Ou que les belles jeunes filles aiment par-dessus tout être délivrées par un chevalier wagnérien? (le cas des Maîtres chanteurs.) Ou que même les femmes mariées aiment être délivrées par un chevalier? (le cas d’Isolde.) Ou que « le vieux Dieu », après s’être compromis moralement sous tous les rapports, est finalement délivré par un libre penseur et immoraliste? (le cas de l’« Anneau ».) Admirez tout particulièrement cette dernière profondeur! La comprenez-vous? Moi, je me garde de la comprendre… Que l’on puisse encore tirer d’autres enseignements des œuvres mentionnées, je voudrais plutôt le prouver que le contester. Qu’un ballet wagnérien puisse vous conduire au désespoir, et à la vertu! (encore le cas de Tannhäuser.) Qu’il puisse être des plus funestes de ne pas aller se coucher au bon moment (encore le cas de Lohengrin). Qu’il ne faille jamais savoir trop exactement avec qui l’on se marie au juste (pour la troisième fois, le cas de Lohengrin). Tristan et Isolde glorifient l’époux parfait qui, dans un certain cas, n’a qu’une question: « Mais pourquoi ne me l’avez-vous pas dit plus tôt? Rien n’était plus simple! » Réponse: « Je ne peux pas te le dire; et ce que tu demandes, tu ne pourras jamais le savoir. » Lohengrin contient une solennelle mise au ban de la recherche et du questionnement. Wagner défend ainsi le concept chrétien: « Tu dois croire, il faut que tu croies. » Être scientifique est un crime contre ce qu’il y a de plus haut, de plus sacré… Le Vaisseau fantôme prêche la doctrine sublime selon laquelle la femme fixe même le plus inconstant, ou, pour parler comme Wagner, le « délivre ». Ici, nous nous permettons une question. À supposer que ce fût vrai, serait-ce pour autant souhaitable? Que devient le « Juif errant » qu’une femme adore et fixe? Il cesse seulement d’être éternel; il se marie, il ne nous concerne plus. Traduit dans la réalité: le danger des artistes, des génies, et ce sont bien eux les « Juifs errants », réside dans la femme; les femmes qui les adorent sont leur perte. Presque aucun n’a assez de caractère pour ne pas être corrompu, « délivré », lorsqu’il se sent traité en dieu: il condescend aussitôt jusqu’à la femme. L’homme est lâche devant tout Éternel-Féminin: les petites femmes le savent. Dans bien des cas de l’amour féminin, et peut-être justement dans les plus célèbres, l’amour n’est qu’un parasitisme plus subtil, une façon de faire son nid dans une âme étrangère, parfois même dans une chair étrangère, ah! toujours aux dépens de « l’hôte »!

On connaît le destin de Goethe dans l’Allemagne vieille fille, aigre de moraline. Il a toujours scandalisé les Allemands; il n’a trouvé d’admiratrices sincères que parmi les Juives. Schiller, le « noble » Schiller, qui leur assénait de grands mots aux oreilles, celui-là était selon leur cœur. Que reprochaient-elles à Goethe? Le « mont de Vénus »; et d’avoir composé des épigrammes vénitiennes. Klopstock déjà lui faisait la leçon; il fut un temps où Herder, lorsqu’il parlait de Goethe, employait volontiers le mot « Priape ». Même Wilhelm Meister ne passait que pour un symptôme de déclin, pour une « déchéance » morale. La « ménagerie de bétail apprivoisé », l’« indignité » du héros irritaient par exemple Niebuhr, qui finit par éclater en une plainte que Biterolf aurait pu chanter: « Rien ne produit aisément une impression plus douloureuse que de voir un grand esprit se priver de ses ailes et chercher sa virtuosité dans quelque chose de bien inférieur, en renonçant au supérieur »… Mais c’est surtout la vierge supérieure qui était indignée: toutes les petites cours, toute espèce de « Wartburg » en Allemagne se signaient devant Goethe, devant l’« esprit impur » qui était en Goethe. Wagner a mis cette histoire en musique. Il délivre Goethe, cela va de soi; mais de telle sorte que, prudemment, il prend en même temps le parti de la vierge supérieure. Goethe est sauvé: une prière le sauve, une vierge supérieure l’attire vers les hauteurs…

Qu’aurait pensé Goethe de Wagner? Goethe s’est un jour demandé quel était le danger qui planait sur tous les romantiques: la fatalité romantique. Sa réponse: « Étouffer à force de ruminer des absurdités morales et religieuses. » Plus brièvement: Parsifal…

Le philosophe ajoute encore un épilogue. La sainteté, peut-être la dernière chose que le peuple et la femme puissent encore apercevoir des valeurs supérieures, l’horizon de l’idéal pour tout ce qui est myope par nature. Mais parmi les philosophes, comme tout horizon, elle n’est qu’une incompréhension, une sorte de porte qui se ferme là où leur monde commence seulement, leur danger, leur idéal, ce qu’ils peuvent souhaiter… Pour le dire plus poliment: la philosophie ne suffit pas au grand nombre. Il lui faut la sainteté.

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