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Friedrich Nietzsche
David Strauss Bloc s03
Bloc 30 sur 31
Référence canonique b0012.s03
Allemand
Ich meine, ein älterer Mann müsste doch wissen, dass die Sprache ein von den Vorfahren überkommenes und den Nachkommen zu hinterlassendes Erbstück ist, vor dem man Ehrfurcht haben soll als vor etwas Heiligem und Unschätzbarem und Unverletzlichem. Sind eure Ohren stumpf geworden, nun so fragt, schlagt Wörterbücher nach, gebraucht gute Grammatiken, aber wagt es nicht, so in den Tag hinein fortzusündigen! Strauss sagt zum Beispiel (S. 136): „ein Wahn, den sich und der Menschheit abzuthun, das Bestreben jedes zur Einsicht Gekommenen sein müsste.“ Diese Construction ist falsch, und wenn das ausgewachsene Ohr des Scriblers dies nicht merkt, so will ich es ihm in’s Ohr schreien: man „thut entweder etwas von Jemandem ab“ oder „man thut Jemanden einer Sache ab“; Strauss hätte also sagen müssen: „ein Wahn, dessen sich und die Menschheit abzuthun“ oder „den von sich und der Menschheit abzuthun“. Was er aber geschrieben hat, ist Lumpen-Jargon. Wie muss es uns nun vorkommen, wenn ein solches stilistisches Pachyderma gar noch in neu gebildeten oder umgeformten alten Worten sich umherwälzt, wenn es von dem „einebnenden Sinne der Socialdemokratie“ (S. 279) redet, als ob es Sebastian Frank wäre, oder wenn es eine Wendung des Hans Sachs nachmacht (S. 259): „die Völker sind die gottgewollten, das heisst die naturgemässen Formen, in denen die Menschheit sich zum Dasein bringt, von denen kein Verständiger absehen, kein Braver sich abziehen darf“. - (S. 252): „Nach einem Gesetze besondert sich die menschliche Gattung in Racen“; (S. 282): „Widerstand zu befahren“. Strauss merkt nicht, warum so ein alterthümliches Läppchen mitten in der modernen Fadenscheinigkeit seines Ausdrucks so auffällt. Jedermann nämlich merkt solchen Wendungen und solchen Läppchen an, dass sie gestohlen sind. Aber hier und da ist unser Flickschneider auch schöpferisch und macht sich ein neues Wort zurecht: S. 221 redet er von einem „sich entwickelnden aus- und emporringenden Leben“: aber „ausringen“ wird entweder von der Wäscherin gesagt oder vom Helden, der den Kampf vollendet hat und stirbt; „ausringen“ im Sinne von „sich entwickeln“ ist Straussendeutsch, ebenso wie (S. 223): „alle Stufen und Stadien der Ein- und Auswickelung“ Wickelkinderdeutsch! - (S. 252): „in Anschliessung“ für „im Anschluss“. - (S. 137): „im täglichen Treiben des mittelalterlichen Christen kam das religiöse Element viel häufiger und ununterbrochener zur Ansprache.“ „Viel ununterbrochener“, ein musterhafter Comparativ, wenn nämlich Strauss ein prosaischer Musterschreiber ist: freilich gebraucht er auch das unmögliche „vollkommener“ (S. 223 und 214). Aber „zur Ansprache kommen!“ Woher in aller Welt stammt dies, Sie verwegener Sprachkünstler? denn hier vermag ich mir gar nicht zu helfen, keine Analogie fällt mir ein, die Gebrüder Grimm bleiben, auf diese Art von „Ansprache“ angesprochen, stumm wie das Grab. Sie meinen doch wohl nur dies: „das religiöse Element spricht sich häufiger aus“, das heisst, Sie verwechseln wieder einmal aus haarsträubender Ignoranz die Präpositionen; aussprechen mit ansprechen zu verwechseln, trägt den Stempel der Gemeinheit an sich, wenn es Sie gleich nicht ansprechen sollte, dass ich das öffentlich ausspreche. - (S. 220): „weil ich hinter seiner subjectiven Bedeutung noch eine objective von unendlicher Tragweite anklingen hörte.“ Es steht, wie gesagt, schlecht oder seltsam mit Ihrem Gehör: Sie hören „Bedeutungen anklingen“, und gar „hinter“ anderen Bedeutungen anklingen, und solche gehörte Bedeutungen sollen „von unendlicher Tragweite“ sein! Das ist entweder Unsinn oder ein fachmännisches Kanonier-Gleichniss. - (S. 183): „die äusseren Umrisse der Theorie sind hiermit bereits gegeben; auch von den Springfedern, welche die Bewegung innerhalb derselben bestimmen, bereits etliche eingesetzt.“ Das ist wiederum entweder Unsinn oder ein fachmännisches, uns unzugängliches Posamentirer-Gleichniss. Was wäre aber eine Matratze, die aus Umrissen und eingesetzten Springfedern bestände, werth? Und was sind das für Springfedern, welche die Bewegung innerhalb der Matratze bestimmen! Wir zweifeln an der Straussischen Theorie, wenn er sie uns in der Gestalt vorlegt, und würden von ihr sagen müssen, was Strauss selbst so schön sagt (S. 175): „es fehlen ihr zur rechten Lebensfähigkeit noch wesentliche Mittelglieder.“ Also heran mit den Mittelgliedern! Umrisse und Springfedern sind da, Haut und Muskeln sind präparirt; so lange man freilich nur diese hat, fehlt noch viel zur rechten Lebensfähigkeit oder, um uns „unvorgreiflicher“ mit Strauss auszudrücken: „wenn man zwei so werthverschiedene Gebilde mit Nichtbeachtung der Zwischenstufen und Mittelzustände unmittelbar an einander stösst“. - (S. 5): „Aber man kann ohne Stellung sein und doch nicht am Boden liegen.“ Wir verstehen Sie wohl, Sie leicht geschürzter Magister! Denn wer nicht steht und auch nicht liegt, der fliegt, schwebt vielleicht, gaukelt oder flattert. Lag es Ihnen aber daran, etwas Anderes als Ihre Flatterhaftigkeit auszudrücken, wie der Zusammenhang fast errathen lässt, so würde ich an Ihrer Stelle ein anderes Gleichniss gewählt haben; das drückt dann auch etwas Anderes aus. - (S. 5): „die notorisch dürr gewordenen Zweige des alten Baumes“; welcher notorisch dürr gewordene Stil! - (S. 6): „der könne auch einem unfehlbaren Papste, als von jenem Bedürfniss gefordert, seine Anerkennung nicht versagen.“ Man soll den Dativ um keinen Preis mit dem Accusativ verwechseln: das giebt sonst bei Knaben einen Schnitzer, bei prosaischen Musterschreibern ein Verbrechen. - (S. 8) finden wir „Neubildung einer neuen Organisirung der idealen Elemente im Völkerleben.“ Nehmen wir an, dass ein solcher tautologischer Unsinn sich wirklich einmal aus dem Tintenfass auf das Papier geschlichen hat, muss man ihn dann auch drucken lassen? Ist es erlaubt, so etwas bei der Correctur nicht zu sehen? Bei der Correctur von sechs Auflagen! Beiläufig zu S. 9: wenn man einmal Schiller’sche Worte citirt, dann etwas genauer und nicht nur so beinahe! Das gebietet der schuldige Respect. Also muss es heissen: „ohne Jemandes Abgunst zu fürchten.“ - (S. 16): „denn da wird sie alsbald zum Riegel, zur hemmenden Mauer, gegen die sich nun der ganze Andrang der fortschreitenden Vernunft, alle Mauerbrecher der Kritik, mit leidenschaftlichem Widerwillen richten.“ Hier sollen wir uns etwas denken, das erst zum Riegel, dann zur Mauer wird, wogegen endlich „sich Mauerbrecher mit leidenschaftlichem Widerwillen“ oder gar ein „Andrang“ mit leidenschaftlichem Widerwillen richtet. Herr, reden Sie doch wie ein Mensch aus dieser Welt! Mauerbrecher werden von Jemandem gerichtet und richten sich nicht selbst, und nur der, welcher sie richtet, nicht der Mauerbrecher selbst, kann leidenschaftlichen Widerwillen haben, obwohl selten einmal Jemand gerade gegen eine Mauer einen solchen Widerwillen haben wird, wie Sie uns vorreden. - (S.
Anglais Traduction générée par IA, non officielle
Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13
I should think that an elderly man ought to know that language is an inheritance received from one’s ancestors and to be left to one’s descendants, before which one should feel reverence as before something sacred, priceless, and inviolable. If your ears have grown dull, then ask, consult dictionaries, use good grammars, but do not dare to go on sinning so heedlessly! Strauss says, for example (p. 136): “a delusion which to rid himself and humanity of ought to be the endeavor of everyone who has attained insight.” This construction is wrong, and if the scribbler’s fully matured ear does not notice it, I shall shout it into his ear: one either “rids something from someone” or “rids someone of something”; Strauss should therefore have said: “a delusion of which to rid himself and humanity” or “which to rid from himself and humanity.” What he wrote, however, is ragamuffin jargon. How, then, must it strike us when such a stylistic pachyderm actually wallows about in newly formed or remodeled old words, when it speaks of the “leveling sense of Social Democracy” (p. 279), as if it were Sebastian Franck, or when it imitates a turn of phrase from Hans Sachs (p. 259): “the peoples are the God-willed, that is, the natural forms in which humanity brings itself into existence, from which no reasonable man may look away and no honest man withdraw himself.” (P. 252): “According to a law the human species particularizes itself into races”; (p. 282): “to journey resistance.” Strauss does not notice why such an archaic little patch stands out so conspicuously amid the modern threadbareness of his expression. For everyone notices in such turns and little patches that they have been stolen. But here and there our patchwork tailor is also creative and fashions a new word for himself: on p. 221 he speaks of a “life developing, out-struggling and upward-struggling itself”; but “to struggle out” is said either of a washerwoman wringing out laundry or of the hero who has completed the struggle and is dying; “to struggle out” in the sense of “to develop” is Straussian German, just like (p. 223) “all stages and phases of in-wrapping and out-wrapping,” German for swaddled infants! (P. 252): “in attachment” instead of “in connection.” (P. 137): “in the daily bustle of the medieval Christian the religious element came to utterance much more frequently and uninterruptedly.” “Much more uninterruptedly,” an exemplary comparative, if Strauss is indeed an exemplary prose writer: of course, he also uses the impossible “more perfect” (pp. 223 and 214). But “to come to utterance”! Where in all the world does that come from, you audacious artist of language? For here I am entirely at a loss; no analogy occurs to me, and the Brothers Grimm, addressed concerning this kind of “utterance,” remain as silent as the grave. Surely you mean only this: “the religious element expresses itself more frequently,” that is, through hair-raising ignorance you have once again confused the prepositions; to confuse expressing with addressing bears the stamp of vulgarity, even if it should not appeal to you that I express this publicly. (P. 220): “because behind its subjective meaning I heard another objective one, of infinite reach, begin to sound.” As I have said, there is something wrong or strange about your hearing: you hear “meanings begin to sound,” and even begin to sound “behind” other meanings, and meanings heard in this way are supposed to be “of infinite reach”! This is either nonsense or a professional gunner’s simile. (P. 183): “the external outlines of the theory are hereby already given; several of the springs which determine the movement within it have likewise already been inserted.” This, again, is either nonsense or a professional passementerie-maker’s simile inaccessible to us. But what would a mattress consisting of outlines and inserted springs be worth? And what sort of springs are these that determine the movement within the mattress! We doubt Strauss’s theory when he presents it to us in this form, and would have to say of it what Strauss himself says so beautifully (p. 175): “it still lacks essential intermediate members for proper viability.” So bring on the intermediate members! Outlines and springs are there, skin and muscles have been prepared; to be sure, so long as one has only these, much is still lacking for proper viability or, to express ourselves “less prejudicially” with Strauss: “when two formations so different in value are thrust directly against one another with disregard for the intermediate stages and intermediate states.” (P. 5): “But one can be without a position and yet not lie on the ground.” We understand you well, you lightly girded master! For whoever neither stands nor lies is flying, perhaps hovering, capering, or fluttering. But if it mattered to you to express something other than your flightiness, as the context almost permits us to guess, then in your place I would have chosen another simile; it would then express something else as well. (P. 5): “the notoriously withered branches of the old tree”; what a notoriously withered style! (P. 6): “such a man could not withhold his recognition from an infallible pope, as demanded by that need.” One must not confuse the dative with the accusative at any price: otherwise it produces a blunder in boys, and a crime in exemplary prose writers. (P. 8) we find “new formation of a new organization of the ideal elements in the life of peoples.” Assuming that such tautological nonsense really did once creep from the inkwell onto the paper, must one then also allow it to be printed? Is it permissible not to notice such a thing during proofreading? During the proofreading of six editions! Incidentally, concerning p. 9: if one is going to quote Schiller’s words, then somewhat more accurately, and not merely approximately! Due respect commands it. Thus it must read: “without fearing anyone’s ill will.” (P. 16): “for then it at once becomes a bolt, an obstructing wall, against which the entire onslaught of advancing reason, all the battering rams of criticism, now direct themselves with passionate aversion.” Here we are expected to imagine something that first becomes a bolt, then a wall, against which finally “battering rams direct themselves with passionate aversion,” or even an “onslaught” directs itself with passionate aversion. Sir, do speak like a human being from this world! Battering rams are directed by someone and do not direct themselves, and only the person directing them, not the battering ram itself, can feel passionate aversion, although someone will only rarely feel precisely such an aversion toward a wall as you would have us believe. (P.
Français Traduction générée par IA, non officielle
Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13
Je pense qu’un homme âgé devrait tout de même savoir que la langue est un héritage reçu des ancêtres et destiné à être légué aux descendants, devant lequel on doit éprouver de la vénération comme devant quelque chose de sacré, d’inestimable et d’inviolable. Vos oreilles se sont-elles émoussées ? Eh bien, interrogez, consultez des dictionnaires, servez-vous de bonnes grammaires, mais n’osez pas continuer de pécher ainsi au hasard ! Strauss dit par exemple (p. 136) : « une illusion que supprimer à soi-même et à l’humanité devrait être l’effort de quiconque est parvenu au discernement ». Cette construction est fausse et, si l’oreille parvenue à maturité du scribouillard ne le remarque pas, je veux le lui crier à l’oreille : ou bien « on ôte quelque chose à quelqu’un », ou bien « on débarrasse quelqu’un d’une chose » ; Strauss aurait donc dû dire : « une illusion dont se débarrasser soi-même et débarrasser l’humanité » ou « qu’ôter à soi-même et à l’humanité ». Ce qu’il a écrit, en revanche, est du jargon de gueux. Que devons-nous donc éprouver lorsqu’un tel pachyderme stylistique va encore se vautrer parmi des mots nouvellement formés ou d’anciens mots remodelés, lorsqu’il parle du « sens niveleur de la social-démocratie » (p. 279), comme s’il était Sebastian Franck, ou lorsqu’il imite une tournure de Hans Sachs (p. 259) : « les peuples sont les formes voulues par Dieu, c’est-à-dire conformes à la nature, dans lesquelles l’humanité se porte à l’existence, dont aucun homme raisonnable ne peut faire abstraction, auxquelles aucun brave homme ne peut se soustraire ». (P. 252) : « Selon une loi, le genre humain se particularise en races » ; (p. 282) : « naviguer une résistance ». Strauss ne remarque pas pourquoi une petite pièce d’étoffe aussi archaïque, au milieu de la trame moderne et élimée de son expression, saute tellement aux yeux. Chacun remarque en effet, à de telles tournures et à de telles pièces rapportées, qu’elles ont été volées. Mais, çà et là, notre tailleur de pièces est aussi créateur et se confectionne un mot nouveau : à la p. 221, il parle d’une « vie qui se développe, lutte au-dehors et vers le haut » ; mais « lutter jusqu’au bout » se dit soit de la blanchisseuse, soit du héros qui achève le combat et meurt ; « lutter au-dehors » au sens de « se développer » est de l’allemand straussien, tout comme, à la p. 223 : « tous les degrés et stades de l’enveloppement et du développement », allemand de nourrisson emmailloté ! (P. 252) : « en rattachement » au lieu de « par rattachement ». (P. 137) : « dans l’activité quotidienne du chrétien médiéval, l’élément religieux venait beaucoup plus fréquemment et plus continûment à l’adresse ». « Beaucoup plus continûment », comparatif exemplaire si, en effet, Strauss est un écrivain modèle en prose ; il emploie, il est vrai, également l’impossible « plus parfait » (p. 223 et 214). Mais « venir à l’adresse » ! D’où cela peut-il bien provenir, audacieux artiste de la langue ? Ici, je ne puis vraiment me tirer d’affaire, aucune analogie ne me vient à l’esprit, les frères Grimm, ainsi interpellés par cette sorte d’« adresse », restent muets comme la tombe. Vous voulez sans doute seulement dire ceci : « l’élément religieux s’exprime plus fréquemment », c’est-à-dire que, par une ignorance à faire dresser les cheveux, vous confondez une fois encore les prépositions ; confondre exprimer et interpeller porte en soi la marque de la vulgarité, quand bien même il ne vous interpellerait pas que je l’exprime publiquement. (P. 220) : « parce que, derrière sa signification subjective, j’entendais résonner aussi une signification objective d’une portée infinie ». Comme je l’ai dit, votre ouïe est mauvaise ou étrange : vous entendez des « significations résonner », et même résonner « derrière » d’autres significations, et ces significations entendues sont censées avoir « une portée infinie » ! C’est soit un non-sens, soit une comparaison de canonnier professionnel. (P. 183) : « les contours extérieurs de la théorie sont ainsi déjà donnés ; de même, plusieurs des ressorts qui déterminent le mouvement en son sein sont déjà insérés ». C’est là encore soit un non-sens, soit une comparaison de passementier professionnel qui nous demeure inaccessible. Mais que vaudrait un matelas composé de contours et de ressorts insérés ? Et que sont donc ces ressorts qui déterminent le mouvement à l’intérieur du matelas ! Nous doutons de la théorie de Strauss lorsqu’il nous la présente sous cette forme, et nous devrions en dire ce que Strauss lui-même dit si joliment (p. 175) : « il lui manque encore des chaînons intermédiaires essentiels pour atteindre une véritable viabilité ». Qu’on apporte donc les chaînons intermédiaires ! Les contours et les ressorts sont là, la peau et les muscles sont préparés ; tant que l’on ne possède que cela, il manque encore beaucoup pour atteindre une véritable viabilité ou, afin de nous exprimer avec Strauss de manière « moins anticipatrice » : « lorsque l’on heurte directement l’une contre l’autre deux formations d’une valeur si différente, sans tenir compte des degrés intermédiaires et des états médians ». (P. 5) : « Mais on peut être sans position sans pour autant être étendu au sol. » Nous vous comprenons bien, magister aux jupes légères ! Car celui qui n’est ni debout ni couché vole, plane peut-être, voltige ou papillonne. Mais s’il vous importait d’exprimer autre chose que votre légèreté papillonnante, comme le contexte permet presque de le deviner, j’aurais choisi à votre place une autre comparaison ; elle exprimerait alors aussi quelque chose d’autre. (P. 5) : « les branches notoirement devenues sèches du vieil arbre » ; quel style notoirement devenu sec ! (P. 6) : « celui-là ne pourrait pas non plus refuser sa reconnaissance à un pape infaillible, en tant que requis par ce besoin ». Il ne faut à aucun prix confondre le datif et l’accusatif : cela produit une bévue chez les garçons, un crime chez les prosateurs modèles. À la p. 8, nous trouvons « formation nouvelle d’une organisation nouvelle des éléments idéaux dans la vie des peuples ». Admettons qu’un tel non-sens tautologique se soit réellement glissé un jour de l’encrier sur le papier, faut-il encore le laisser imprimer ? Est-il permis de ne pas voir pareille chose lors de la correction ? Lors de la correction de six éditions ! À propos de la p. 9 : quand on cite des paroles de Schiller, que ce soit avec un peu plus d’exactitude, et non pas seulement à peu près ! Le respect qui lui est dû l’exige. Il faut donc écrire : « sans craindre la malveillance de personne ». (P. 16) : « car elle devient alors aussitôt un verrou, un mur faisant obstacle, contre lequel se dirigent désormais, avec une répugnance passionnée, toute la poussée de la raison en progrès, tous les béliers de la critique ». Nous sommes censés nous représenter ici quelque chose qui devient d’abord un verrou, puis un mur, contre lequel enfin « des béliers se dirigent avec une répugnance passionnée », ou même une « poussée » se dirige avec une répugnance passionnée. Monsieur, parlez donc comme un être de ce monde ! Les béliers sont dirigés par quelqu’un et ne se dirigent pas eux-mêmes ; seul celui qui les dirige, non le bélier lui-même, peut éprouver une répugnance passionnée, bien qu’il soit rare que quelqu’un éprouve précisément contre un mur une répugnance telle que celle dont vous nous rebattez les oreilles. (P.
Concepts de ce passage
Soin de l’âme
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Courage
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Éternel retour
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Famille
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Généalogie des valeurs
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Messie
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Attention
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Mode
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Enquête perspectiviste
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Pauvreté et richesse
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Ressentiment
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Dépassement de soi
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Péché
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Guerre et paix
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Volonté de puissance
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Sagesse
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