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Friedrich Nietzsche

Généalogie de la morale Bloc b0018

Bloc 18 sur 84

Référence canonique b0018

Allemand

10. Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit, dass das Ressentiment selbst schöpferisch wird und Werthe gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der That versagt ist, die sich nur durch eine imaginäre Rache schadlos halten. Während alle vornehme Moral aus einem triumphirenden Ja-sagen zu sich selber herauswächst, sagt die Sklaven-Moral von vornherein Nein zu einem „Ausserhalb“, zu einem „Anders“, zu einem „Nicht-selbst“: und dies Nein ist ihre schöpferische That. Diese Umkehrung des werthesetzenden Blicks - diese nothwendige Richtung nach Aussen statt zurück auf sich selber - gehört eben zum Ressentiment: die Sklaven-Moral bedarf, um zu entstehn, immer zuerst einer Gegen- und Aussenwelt, sie bedarf, physiologisch gesprochen, äusserer Reize, um überhaupt zu agiren, - ihre Aktion ist von Grund aus Reaktion. Das Umgekehrte ist bei der vornehmen Werthungsweise der Fall: sie agirt und wächst spontan, sie sucht ihren Gegensatz nur auf, um zu sich selber noch dankbarer, noch frohlockender Ja zu sagen, - ihr negativer Begriff „niedrig“ „gemein“ „schlecht“ ist nur ein nachgebornes blasses Contrastbild im Verhältniss zu ihrem positiven, durch und durch mit Leben und Leidenschaft durchtränkten Grundbegriff „wir Vornehmen, wir Guten, wir Schönen, wir Glücklichen!“ Wenn die vornehme Werthungsweise sich vergreift und an der Realität versündigt, so geschieht dies in Bezug auf die Sphäre, welche ihr nicht genügend bekannt ist, ja gegen deren wirkliches Kennen sie sich spröde zur Wehre setzt: sie verkennt unter Umständen die von ihr verachtete Sphäre, die des gemeinen Mannes, des niedren Volks; andrerseits erwäge man, dass jedenfalls der Affekt der Verachtung, des Herabblickens, des Überlegen-Blickens, gesetzt, dass er das Bild des Verachteten fälscht, bei weitem hinter der Fälschung zurückbleiben wird, mit der der zurückgetretene Hass, die Rache des Ohnmächtigen sich an seinem Gegner - in effigie natürlich - vergreifen wird. In der That ist in der Verachtung zu viel Nachlässigkeit, zu viel Leicht-Nehmen, zu viel Wegblicken und Ungeduld mit eingemischt, selbst zu viel eignes Frohgefühl, als dass sie im Stande wäre, ihr Objekt zum eigentlichen Zerrbild und Scheusal umzuwandeln. Man überhöre doch die beinahe wohlwollenden nuances nicht, welche zum Beispiel der griechische Adel in alle Worte legt, mit denen er das niedere Volk von sich abhebt; wie sich fortwährend eine Art Bedauern, Rücksicht, Nachsicht einmischt und anzuckert, bis zu dem Ende, dass fast alle Worte, die dem gemeinen Manne zukommen, schliesslich als Ausdrücke für „unglücklich“ „bedauernswürdig“ übrig geblieben sind (vergleiche δειλός, δείλαιος, πονηρός, μοχθηρός, letztere zwei eigentlich den gemeinen Mann als Arbeitssklaven und Lastthier kennzeichnend) - und wie andrerseits „schlecht“ „niedrig“ „unglücklich“ nie wieder aufgehört haben, für das griechische Ohr in Einen Ton auszuklingen, mit einer Klangfarbe, in der „unglücklich“ überwiegt: dies als Erbstück der alten edleren aristokratischen Werthungsweise, die sich auch im Verachten nicht verleugnet ( - Philologen seien daran erinnert, in welchem Sinne οΐζυρός, ἄνολβος, τλήμων, δυστυχεῖν, ξυμφορά gebraucht werden). Die „Wohlgeborenen“ fühlten sich eben als die „Glücklichen“; sie hatten ihr Glück nicht erst durch einen Blick auf ihre Feinde künstlich zu construiren, unter Umständen einzureden, einzulügen (wie es alle Menschen des Ressentiment zu thun pflegen); und ebenfalls wussten sie, als volle, mit Kraft überladene, folglich nothwendig aktive Menschen, von dem Glück das Handeln nicht abzutrennen, - das Thätigsein wird bei ihnen mit Nothwendigkeit in’s Glück hineingerechnet (woher εὖ πράττειν seine Herkunft nimmt) - Alles sehr im Gegensatz zu dem „Glück“ auf der Stufe der Ohnmächtigen, Gedrückten, an giftigen und feindseligen Gefühlen Schwärenden, bei denen es wesentlich als Narcose, Betäubung, Ruhe, Frieden, „Sabbat“, Gemüths-Ausspannung und Gliederstrecken, kurz passivisch auftritt. Während der vornehme Mensch vor sich selbst mit Vertrauen und Offenheit lebt (γενναῖος „edelbürtig“ unterstreicht die nuance „aufrichtig“ und auch wohl „naiv“), so ist der Mensch des Ressentiment weder aufrichtig, noch naiv, noch mit sich selber ehrlich und geradezu. Seine Seele schielt; sein Geist liebt Schlupfwinkel, Schleichwege und Hinterthüren, alles Versteckte muthet ihn an als seine Welt, seine Sicherheit, sein Labsal; er versteht sich auf das Schweigen, das Nicht-Vergessen, das Warten, das vorläufige Sich-verkleinern, Sich-demüthigen. Eine Rasse solcher Menschen des Ressentiment wird nothwendig endlich klüger sein als irgend eine vornehme Rasse, sie wird die Klugheit auch in ganz andrem Maasse ehren: nämlich als eine Existenzbedingung ersten Ranges, während die Klugheit bei vornehmen Menschen leicht einen feinen Beigeschmack von Luxus und Raffinement an sich hat: - sie ist eben hier lange nicht so wesentlich, als die vollkommne Funktions-Sicherheit der regulirenden unbewussten Instinkte oder selbst eine gewisse Unklugheit, etwa das tapfre Drauflosgehn, sei es auf die Gefahr, sei es auf den Feind, oder jene schwärmerische Plötzlichkeit von Zorn, Liebe, Ehrfurcht, Dankbarkeit und Rache, an der sich zu allen Zeiten die vornehmen Seelen wiedererkannt haben. Das Ressentiment des vornehmen Menschen selbst, wenn es an ihm auftritt, vollzieht und erschöpft sich nämlich in einer sofortigen Reaktion, es vergiftet darum nicht: andrerseits tritt es in unzähligen Fällen gar nicht auf, wo es bei allen Schwachen und Ohnmächtigen unvermeidlich ist. Seine Feinde, seine Unfälle, seine Unthaten selbst nicht lange ernst nehmen können - das ist das Zeichen starker voller Naturen, in denen ein Überschuss plastischer, nachbildender, ausheilender, auch vergessen machender Kraft ist (ein gutes Beispiel dafür aus der modernen Welt ist Mirabeau, welcher kein Gedächtniss für Insulte und Niederträchtigkeiten hatte, die man an ihm begieng, und der nur deshalb nicht vergeben konnte, weil er - vergass). Ein solcher Mensch schüttelt eben viel Gewürm mit Einem Ruck von sich, das sich bei Anderen eingräbt; hier allein ist auch das möglich, gesetzt, dass es überhaupt auf Erden möglich ist - die eigentliche „Liebe zu seinen Feinden“. Wie viel Ehrfurcht vor seinen Feinden hat schon ein vornehmer Mensch! - und eine solche Ehrfurcht ist schon eine Brücke zur Liebe… Er verlangt ja seinen Feind für sich, als seine Auszeichnung, er hält ja keinen andren Feind aus, als einen solchen, an dem Nichts zu verachten und sehr Viel zu ehren ist! Dagegen stelle man sich „den Feind“ vor, wie ihn der Mensch des Ressentiment concipirt - und hier gerade ist seine That, seine Schöpfung: er hat „den bösen Feind“ concipirt, „den Bösen“, und zwar als Grundbegriff, von dem aus er sich als Nachbild und Gegenstück nun auch noch einen „Guten“ ausdenkt - sich selbst!…

Anglais Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

10. The slave revolt in morality begins when ressentiment itself becomes creative and begets values: the ressentiment of beings denied the true reaction, that of deeds, who compensate themselves only through imaginary revenge. While every noble morality grows from a triumphant Yes to itself, slave morality says No from the outset to an “outside,” an “other,” a “not-self”; and this No is its creative deed. This inversion of the value-positing gaze, this necessary outward direction instead of back toward itself, belongs to ressentiment. To arise, slave morality always first requires an opposing external world; physiologically speaking, it requires external stimuli in order to act at all: its action is fundamentally reaction. The reverse holds for noble valuation: it acts and grows spontaneously, seeking its opposite only to say Yes to itself still more gratefully and jubilantly. Its negative concept “low,” “common,” “bad” is merely a later-born pale contrasting image beside its positive fundamental concept, saturated through and through with life and passion: “we noble, we good, we beautiful, we happy!” When noble valuation errs and sins against reality, it does so concerning the sphere insufficiently known to it, whose genuine knowledge it even stubbornly resists: it may misjudge the despised sphere of the common man, the lower people. Yet the affect of contempt, looking down and feeling superior, even if it falsifies the despised person’s image, falls far short of the falsification committed against its opponent, in effigie of course, by withdrawn hatred and the powerless man’s revenge. Contempt contains too much negligence, levity, looking away, impatience, even too much joy in oneself, to transform its object into a true caricature and monster. Do not miss the almost benevolent nuances the Greek nobility puts into every word distinguishing the lower people: regret, consideration, and indulgence continually mingle in and sweeten them, until almost all words for the common man remain expressions for “unhappy,” “pitiable” (compare δειλός, δείλαιος, πονηρός, μοχθηρός, the last two properly characterizing him as laboring slave and beast of burden). Conversely, “bad,” “low,” and “unhappy” never ceased sounding as one to Greek ears, with “unhappy” predominant. This is the legacy of the older, nobler aristocratic valuation, which does not deny itself even in contempt (philologists may recall the senses of οΐζυρός, ἄνολβος, τλήμων, δυστυχεῖν, ξυμφορά). The “well-born” felt themselves “happy”; they did not have to construct their happiness artificially by looking at enemies, or persuade and lie themselves into it, as people of ressentiment do. Being full, power-laden, necessarily active people, they likewise did not separate action from happiness; activity necessarily counted as happiness (whence εὖ πράττειν), wholly unlike the “happiness” of the powerless and oppressed, festering with poisonous hostility, for whom it appears essentially as narcosis, stupefaction, rest, peace, “Sabbath,” relaxation of mind and stretching of limbs, in short passively. While the noble man lives before himself with confidence and openness (γενναῖος, “noble-born,” emphasizes “sincere” and perhaps “naïve”), the man of ressentiment is neither sincere nor naïve nor honest and straightforward with himself. His soul squints; his mind loves hiding places, secret paths, and back doors; everything concealed appeals to him as his world, security, refreshment. He understands silence, not forgetting, waiting, provisional self-diminution and self-abasement. A race of such people will inevitably become cleverer than any noble race and honor cleverness far more, as a condition of existence of the first rank; among noble people cleverness readily bears a delicate flavor of luxury and refinement. There it is far less essential than the perfect functional certainty of regulating unconscious instincts, or even a certain imprudence: courageous lunging at danger or enemy, or that rapturous suddenness of anger, love, reverence, gratitude, and revenge by which noble souls have always recognized one another. When ressentiment appears in the noble man, it fulfills and exhausts itself in an immediate reaction and therefore does not poison; in countless cases it never arises where it is inevitable among the weak and powerless. Inability to take one’s enemies, accidents, even misdeeds seriously for long marks strong, full natures possessing a surplus of formative, restorative, healing, and forgetful power (a modern example is Mirabeau, who had no memory for insults and vileness done to him and could not forgive only because he forgot). Such a man shakes off with one jerk much vermin that burrows into others. Here alone, assuming it is possible on earth, is true “love of one’s enemies” possible. How much reverence a noble man already has for his enemies! Such reverence is already a bridge to love... He demands his enemy for himself, as his distinction; he tolerates no enemy in whom there is nothing to despise and very much to honor! By contrast, imagine “the enemy” conceived by the man of ressentiment, and precisely here is his deed, his creation: he has conceived “the evil enemy,” “the evil one,” as the fundamental concept from which he then devises, as copy and counterpart, a “good one,” himself!...

Français Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

10. La révolte des esclaves dans la morale commence lorsque le ressentiment lui-même devient créateur et enfante des valeurs : le ressentiment d’êtres auxquels la véritable réaction, celle de l’acte, est refusée et qui ne se dédommagent que par une vengeance imaginaire. Tandis que toute morale noble naît d’un Oui triomphant qu’elle s’adresse à elle-même, la morale des esclaves dit d’emblée Non à un « dehors », à un « autre », à un « non-soi » ; et ce Non est son acte créateur. Ce renversement du regard qui pose les valeurs, cette orientation nécessaire vers l’extérieur au lieu d’un retour sur soi, appartient précisément au ressentiment : pour naître, la morale des esclaves a toujours besoin, en premier lieu, d’un monde opposé et extérieur ; elle a besoin, physiologiquement parlant, de stimuli extérieurs pour agir tout court, son action est foncièrement réaction. C’est l’inverse dans la manière noble d’évaluer : elle agit et croît spontanément, elle ne cherche son contraire que pour se dire Oui à elle-même avec plus de gratitude encore, avec plus d’allégresse encore. Son concept négatif, « bas », « commun », « mauvais », n’est qu’une pâle image contrastée, née après coup, par rapport à son concept fondamental positif, tout imprégné de vie et de passion : « nous les nobles, nous les bons, nous les beaux, nous les heureux ! » Lorsque la manière noble d’évaluer se méprend et pèche contre la réalité, cela se produit à l’égard de la sphère qu’elle ne connaît pas suffisamment, et même contre la connaissance réelle de laquelle elle se défend avec raideur. Dans certaines circonstances, elle méconnaît la sphère qu’elle méprise, celle de l’homme commun, du bas peuple. D’autre part, considérons que l’affect du mépris, du regard vers le bas, du regard de supériorité, à supposer qu’il fausse l’image de l’objet méprisé, restera en tout cas fort en deçà de la falsification par laquelle la haine rentrée, la vengeance de l’impuissant, maltraitera son adversaire, in effigie naturellement. De fait, il entre dans le mépris trop de négligence, trop de désinvolture, trop de détournement du regard et d’impatience, et même trop de sentiment joyeux de soi, pour qu’il soit capable de transformer son objet en véritable caricature et en monstre. N’omettons donc pas d’entendre les nuances presque bienveillantes que la noblesse grecque, par exemple, met dans tous les mots qui servent à la distinguer du peuple inférieur ; une sorte de regret, d’égard, d’indulgence s’y mêle continuellement et les adoucit, jusqu’à ce que presque tous les mots appliqués à l’homme commun aient finalement subsisté comme expressions signifiant « malheureux », « digne de pitié » (comparez δειλός, δείλαιος, πονηρός, μοχθηρός, les deux derniers caractérisant proprement l’homme commun comme esclave de travail et bête de somme). Et, d’autre part, « mauvais », « bas », « malheureux » n’ont jamais cessé de résonner comme une seule note à l’oreille grecque, avec une couleur sonore où « malheureux » prédomine. C’est là un héritage de l’ancienne manière aristocratique d’évaluer, plus noble, qui ne se dément pas même dans le mépris (rappelons aux philologues en quel sens sont employés οΐζυρός, ἄνολβος, τλήμων, δυστυχεῖν, ξυμφορά). Les « bien-nés » se sentaient précisément les « heureux » ; ils n’avaient pas à construire artificiellement leur bonheur en regardant leurs ennemis, ni, le cas échéant, à se le persuader, à se le faire croire par le mensonge (comme ont coutume de le faire tous les hommes du ressentiment). De même, en hommes accomplis, surchargés de force et par conséquent nécessairement actifs, ils savaient ne pas séparer l’action du bonheur : chez eux, l’activité est nécessairement comptée au nombre des éléments du bonheur (c’est de là que vient εὖ πράττειν). Tout cela contraste fortement avec le « bonheur » au niveau des impuissants, des opprimés, de ceux qui suppurent de sentiments venimeux et hostiles, chez qui il apparaît essentiellement comme narcose, engourdissement, repos, paix, « sabbat », détente de l’âme et étirement des membres, bref, sous une forme passive. Tandis que l’homme noble vit devant lui-même avec confiance et franchise (γενναῖος, « de noble naissance », souligne la nuance de « sincère » et peut-être aussi de « naïf »), l’homme du ressentiment n’est ni sincère, ni naïf, ni honnête et franc envers lui-même. Son âme louche ; son esprit aime les cachettes, les chemins de traverse et les portes dérobées ; tout ce qui est dissimulé l’attire comme son monde, sa sécurité, son réconfort. Il s’entend à se taire, à ne pas oublier, à attendre, à se rapetisser et à s’humilier provisoirement. Une race composée de tels hommes du ressentiment finira nécessairement par être plus intelligente que n’importe quelle race noble ; elle honorera aussi l’intelligence dans une tout autre mesure, à savoir comme une condition d’existence de premier rang, tandis que, chez les hommes nobles, l’intelligence possède volontiers un délicat arrière-goût de luxe et de raffinement. Ici, elle est loin d’être aussi essentielle que la parfaite sûreté fonctionnelle des instincts régulateurs inconscients, ou même qu’une certaine imprudence, par exemple le courage de foncer, que ce soit sur le danger ou sur l’ennemi, ou cette soudaineté exaltée de la colère, de l’amour, du respect, de la gratitude et de la vengeance, à laquelle les âmes nobles se sont reconnues de tout temps. Le ressentiment de l’homme noble lui-même, lorsqu’il apparaît en lui, s’accomplit et s’épuise en effet dans une réaction immédiate ; il n’empoisonne donc pas. D’autre part, il ne se manifeste même pas dans d’innombrables cas où il est inévitable chez tous les faibles et les impuissants. Ne pas pouvoir prendre longtemps au sérieux ses ennemis, ses accidents, ses méfaits eux-mêmes, tel est le signe de natures fortes et pleines, chez lesquelles existe un excédent de force plastique, reconstructrice, guérisseuse et aussi capable de faire oublier (un bon exemple, dans le monde moderne, en est Mirabeau, qui n’avait aucune mémoire des insultes et des bassesses qu’on lui infligeait et qui ne pouvait pardonner que parce qu’il oubliait). Un tel homme se débarrasse d’un seul coup de quantité de vermine qui s’enfouit chez d’autres. Ici seulement est aussi possible, à supposer que cela soit possible sur terre, le véritable « amour de ses ennemis ». Que de respect un homme noble éprouve déjà pour ses ennemis ! Et un tel respect est déjà un pont vers l’amour... Il exige son ennemi pour lui-même, comme sa distinction ; il ne supporte aucun autre ennemi que celui chez qui il n’y a rien à mépriser et beaucoup à honorer ! En revanche, représentons-nous « l’ennemi » tel que le conçoit l’homme du ressentiment. C’est précisément ici que se trouvent son acte et sa création : il a conçu « l’ennemi méchant », « le Méchant », et cela comme concept fondamental à partir duquel il imagine ensuite, comme réplique et contrepartie, un « Bon », lui-même !...

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