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Friedrich Nietzsche

Généalogie de la morale Bloc s01

Bloc 70 sur 84

Référence canonique b0067.s01

Allemand

17. Ist er aber eigentlich ein Arzt, dieser asketische Priester? - Wir begriffen schon, inwiefern es kaum erlaubt ist, ihn einen Arzt zu nennen, so gern er auch selbst sich als „Heiland“ fühlt, als „Heiland“ verehren lässt. Nur das Leiden selbst, die Unlust des Leidenden wird von ihm bekämpft, nicht deren Ursache, nicht das eigentliche Kranksein, - das muss unsren grundsätzlichsten Einwand gegen die priesterliche Medikation abgeben. Stellt man sich aber erst einmal in die Perspektive, wie der Priester sie allein kennt und hat, so kommt man nicht leicht zu Ende in der Bewunderung, was unter ihr Alles gesehn, gesucht und gefunden hat. Die Milderung des Leidens, das „Trösten“ jeder Art, - das erweist sich als sein Genie selbst: wie erfinderisch hat er seine Tröster-Aufgabe verstanden, wie unbedenklich und kühn hat er zu ihr die Mittel gewählt! Das Christenthum in Sonderheit dürfte man eine grosse Schatzkammer geistreichster Trostmittel nennen, so viel Erquickliches, Milderndes, Narkotisirendes ist in ihm gehäuft, so viel Gefährlichstes und Verwegenstes zu diesem Zweck gewagt, so fein, so raffinirt, so südländisch-raffinirt ist von ihm insbesondere errathen worden, mit was für Stimulanz-Affekten die tiefe Depression, die bleierne Ermüdung, die schwarze Traurigkeit der Physiologisch-Gehemmten wenigstens für Zeiten besiegt werden kann. Denn allgemein gesprochen: bei allen grossen Religionen handelte es sich in der Hauptsache um die Bekämpfung einer gewissen, zur Epidemie gewordnen Müdigkeit und Schwere. Man kann es von vornherein als wahrscheinlich ansetzen, dass von Zeit zu Zeit an bestimmten Stellen der Erde fast nothwendig ein physiologisches Hemmungsgefühl über breite Massen Herr werden muss, welches aber, aus Mangel an physiologischem Wissen, nicht als solches in’s Bewusstsein tritt, so dass dessen „Ursache“, dessen Remedur auch nur psychologisch-moralisch gesucht und versucht werden kann ( - dies nämlich ist meine allgemeinste Formel für Das, was gemeinhin eine „Religion“ genannt wird). Ein solches Hemmungsgefühl kann verschiedenster Abkunft sein: etwa als Folge der Kreuzung von zu fremdartigen Rassen (oder von Ständen - Stände drücken immer auch Abkunfts- und Rassen-Differenzen aus: der europäische „Weltschmerz“, der „Pessimismus“ des neunzehnten Jahrhunderts ist wesentlich die Folge einer unsinnig plötzlichen Stände-Mischung); oder bedingt durch eine fehlerhafte Emigration - eine Rasse in ein Klima gerathen, für das ihre Anpassungskraft nicht ausreicht (der Fall der Inder in Indien); oder die Nachwirkung von Alter und Ermüdung der Rasse (Pariser Pessimismus von 1850 an); oder einer falschen Diät (Alkoholismus des Mittelalters; der Unsinn der Vegetarians, welche freilich die Autorität des Junker Christoph bei Shakespeare für sich haben); oder von Blutverderbniss, Malaria, Syphilis und dergleichen (deutsche Depression nach dem dreissigjährigen Kriege, welcher halb Deutschland mit schlechten Krankheiten durchseuchte und damit den Boden für deutsche Servilität, deutschen Kleinmuth vorbereitete). In einem solchen Falle wird jedes Mal im grössten Stil ein Kampf mit dem Unlustgefühl versucht; unterrichten wir uns kurz über dessen wichtigste Praktiken und Formen. (Ich lasse hier, wie billig, den eigentlichen Philosophen-Kampf gegen das Unlustgefühl, der immer gleichzeitig zu sein pflegt, ganz bei Seite - er ist interessant genug, aber zu absurd, zu praktisch-gleichgültig, zu spinneweberisch und eckensteherhaft, etwa wenn der Schmerz als ein Irrthum bewiesen werden soll, unter der naiven Voraussetzung, dass der Schmerz schwinden müsse, wenn erst der Irrthum in ihm erkannt ist - aber siehe da! er hütete sich, zu schwinden…) Man bekämpft erstens jene dominirende Unlust durch Mittel, welche das Lebensgefühl überhaupt auf den niedrigsten Punkt herabsetzen. Womöglich überhaupt kein Wollen, kein Wunsch mehr; Allem, was Affekt macht, was „Blut“ macht, ausweichen (kein Salz essen: Hygiene des Fakirs); nicht lieben; nicht hassen; Gleichmuth; nicht sich rächen; nicht sich bereichern; nicht arbeiten; betteln; womöglich kein Weib, oder so wenig Weib als möglich: in geistiger Hinsicht das Princip Pascal’s „il faut s’abêtir“. Resultat, psychologisch-moralisch ausgedrückt: „Entselbstung“, „Heiligung“; physiologisch ausgedrückt: Hypnotisirung, - der Versuch Etwas für den Menschen annähernd zu erreichen, was der Winterschlaf für einige Thierarten, der Sommerschlaf für viele Pflanzen der heissen Klimaten ist, ein Minimum von Stoffverbrauch und Stoffwechsel, bei dem das Leben gerade noch besteht, ohne eigentlich noch in’s Bewusstsein zu treten. Auf dieses Ziel ist eine erstaunliche Menge menschlicher Energie verwandt worden - umsonst etwa?… Dass solche sportsmen der „Heiligkeit“, an denen alle Zeiten, fast alle Völker reich sind, in der That eine wirkliche Erlösung von dem gefunden haben, was sie mit einem so rigorösen training bekämpften, daran darf man durchaus nicht zweifeln, - sie kamen von jener tiefen physiologischen Depression mit Hülfe ihres Systems von Hypnotisirungs-Mitteln in unzähligen Fällen wirklich los: weshalb ihre Methodik zu den allgemeinsten ethnologischen Thatsachen zählt. Insgleichen fehlt jede Erlaubniss dazu, um schon an sich eine solche Absicht auf Aushungerung der Leiblichkeit und der Begierde unter die Irrsinns-Symptome zu rechnen (wie es eine täppische Art von Roastbeef-fressenden „Freigeistern“ und Junker Christophen zu thun beliebt). Um so sicherer ist es, dass sie den Weg zu allerhand geistigen Störungen abgiebt, abgeben kann, zu „inneren Lichtern“ zum Beispiel, wie bei den Hesychasten vom Berge Athos, zu Klang- und Gestalt-Hallucinationen, zu wollüstigen Überströmungen und Ekstasen der Sinnlichkeit (Geschichte der heiligen Therese). Die Auslegung, welche derartigen Zuständen von den mit ihnen Behafteten gegeben wird, ist immer so schwärmerisch-falsch wie möglich gewesen, dies versteht sich von selbst: nur überhöre man den Ton überzeugtester Dankbarkeit nicht, der eben schon im Willen zu einer solchen Interpretations-Art zum Erklingen kommt. Der höchste Zustand, die Erlösung selbst, jene endlich erreichte Gesammt-Hypnotisirung und Stille, gilt ihnen immer als das Geheimniss an sich, zu dessen Ausdruck auch die höchsten Symbole nicht ausreichen, als Ein- und Heimkehr in den Grund der Dinge, als Freiwerden von allem Wahne, als „Wissen“, als „Wahrheit“, als „Sein“, als Loskommen von jedem Ziele, jedem Wunsche, jedem Thun, als ein Jenseits auch von Gut und Böse. „Gutes und Böses, sagt der Buddhist, - Beides sind Fesseln: über Beides wurde der Vollendete Herr“; „Gethanes und Ungethanes, sagt der Gläubige des Vedânta, schafft ihm keinen Schmerz; das Gute und das Böse schüttelt er als ein Weiser von sich; sein Reich leidet durch keine That mehr; über Gutes und Böses, über Beides gieng er hinaus“: - eine gesammt-indische Auffassung also, ebenso brahmanistisch als buddhistisch.

Anglais Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

17. But is he actually a physician, this ascetic priest? We have already understood to what extent it is scarcely permissible to call him a physician, however much he himself likes to feel himself a “saviour,” to have himself revered as a “saviour.” Only the suffering itself, the sufferer’s displeasure, is combated by him, not its cause, not the actual sickness. This must constitute our most fundamental objection to priestly medication. But once one places oneself within the perspective that the priest alone knows and possesses, one does not easily reach the end of one’s admiration for all that he has seen, sought, and found within it. The alleviation of suffering, “consolation” of every kind, proves to be his very genius: how inventively he has understood his task as consoler, how unscrupulously and boldly he has chosen the means for it! Christianity in particular might be called a great treasury of the most ingenious means of consolation: so much that refreshes, alleviates, narcotises has been accumulated in it; so many of the most dangerous and daring things have been ventured for this purpose; so subtly, so refinedly, with such southern refinement has it divined in particular by what stimulant affects the deep depression, the leaden exhaustion, the black sadness of the physiologically inhibited can be overcome, at least for a time. For, generally speaking, all great religions were concerned principally with combating a certain weariness and heaviness that had become epidemic. One may assume from the outset as probable that, from time to time, at certain places on earth, a physiological feeling of inhibition must almost necessarily become master over broad masses, but that, from a lack of physiological knowledge, it does not enter consciousness as such, so that its “cause” and its remedy can likewise be sought and attempted only psychologically and morally (this, indeed, is my most general formula for what is commonly called a “religion”). Such a feeling of inhibition can have the most diverse origins: perhaps as a consequence of the crossing of races too alien to one another (or of estates, for estates always also express differences of descent and race: European “world-pain,” the “pessimism” of the nineteenth century, is essentially the consequence of an absurdly sudden intermingling of estates); or caused by a faulty emigration, a race finding itself in a climate for which its adaptive powers are insufficient (the case of the Indians in India); or the after-effect of the age and exhaustion of a race (Parisian pessimism from 1850 onwards); or of a false diet (the alcoholism of the Middle Ages; the nonsense of the vegetarians, who admittedly have the authority of Squire Christoph in Shakespeare on their side); or of corruption of the blood, malaria, syphilis, and the like (German depression after the Thirty Years’ War, which infected half of Germany with malignant diseases and thereby prepared the soil for German servility, German faint-heartedness). In such a case, a struggle against the feeling of displeasure is attempted each time on the grandest scale; let us inform ourselves briefly about its most important practices and forms. (I leave entirely aside here, as is only fair, the philosophers’ own struggle against the feeling of displeasure, which tends always to occur at the same time. It is interesting enough, but too absurd, too irrelevant in practice, too much like spider-weaving and lurking in corners, as when pain is to be proved an error, on the naive presupposition that pain must vanish once the error in it has been recognised. But lo and behold! it took care not to vanish...) First, that dominant displeasure is combated by means that reduce the feeling of life in general to its lowest point. If possible, no willing at all, no wish any longer; avoidance of everything that produces affect, that produces “blood” (eating no salt: the hygiene of the fakir); not loving; not hating; equanimity; not taking revenge; not enriching oneself; not working; begging; if possible, no woman, or as little woman as possible; in intellectual matters, Pascal’s principle “il faut s’abêtir.” The result, expressed psychologically and morally: “selflessness,” “sanctification”; expressed physiologically: hypnotisation, the attempt to attain for the human being approximately what hibernation is for some animal species, aestivation for many plants of hot climates, a minimum of material consumption and metabolism at which life just continues to exist without actually entering consciousness any longer. An astonishing quantity of human energy has been expended upon this goal, in vain, perhaps?... That such sportsmen of “holiness,” in whom all ages and almost all peoples are rich, have in fact found a real deliverance from what they combated with such rigorous training may not be doubted at all. In countless cases they really did escape from that deep physiological depression with the aid of their system of hypnotising means, which is why their methodology ranks among the most general ethnological facts. Likewise, there is no justification for counting such an intention to starve the body and desire as in itself among the symptoms of insanity (as a clumsy sort of roast-beef-eating “free spirits” and Squire Christophs likes to do). All the more certain is it that this opens, and can open, the path to all manner of mental disturbances, to “inner lights,” for example, as among the Hesychasts of Mount Athos, to hallucinations of sounds and shapes, to voluptuous effusions and ecstasies of sensuality (the history of Saint Teresa). The interpretation given to such states by those afflicted with them has always been as rapturously false as possible, that goes without saying. Yet one should not fail to hear the tone of profoundest gratitude that already begins to sound in the will to this kind of interpretation. The supreme state, redemption itself, that total hypnotisation and stillness finally attained, always counts for them as the mystery in itself, for whose expression even the highest symbols are inadequate; as an entering and returning home into the ground of things; as liberation from all delusion; as “knowledge,” as “truth,” as “being”; as release from every goal, every wish, every action; as a beyond even of good and evil. “Good and evil, says the Buddhist, both are fetters: the Perfect One became master over both”; “What is done and what is undone, says the believer in the Vedânta, causes him no pain; as a wise man he shakes off good and evil; his kingdom no longer suffers through any deed; he has passed beyond good and evil, beyond both”: thus an all-Indian conception, Brahmanistic as much as Buddhist.

Français Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

17. Mais est-il au fond un médecin, ce prêtre ascétique ? Nous avons déjà compris en quel sens il est à peine permis de l’appeler médecin, si volontiers qu’il se sente lui-même « sauveur » et se laisse vénérer comme « sauveur ». Seule la souffrance elle-même, le déplaisir de celui qui souffre, est combattu par lui, non sa cause, non l’état maladif proprement dit ; voilà ce qui doit constituer notre objection la plus fondamentale contre la médication sacerdotale. Mais que l’on se place une fois dans la perspective que le prêtre seul connaît et possède, et l’on ne vient pas facilement au terme de son admiration devant tout ce qu’il a vu, cherché et trouvé sous cette perspective. L’atténuation de la souffrance, la « consolation » sous toutes ses formes, voilà ce qui se révèle être son génie même : avec quelle inventivité il a compris sa tâche de consolateur, avec quelle hardiesse dénuée de scrupules il en a choisi les moyens ! On pourrait appeler le christianisme en particulier un grand trésor des moyens de consolation les plus ingénieux, tant s’y trouvent accumulées de choses réconfortantes, adoucissantes, narcotisantes, tant de moyens extrêmement dangereux et téméraires ont été risqués à cette fin, tant il a deviné avec finesse, avec raffinement, avec un raffinement méridional surtout, par quels affects stimulants pouvaient être vaincues, au moins pour un temps, la profonde dépression, la fatigue de plomb, la noire tristesse de ceux qui sont physiologiquement inhibés. Car, à parler généralement, il s’agissait principalement, dans toutes les grandes religions, de combattre une certaine fatigue, une certaine pesanteur devenues épidémiques. On peut tenir d’emblée pour vraisemblable que, de temps à autre, en certains endroits de la terre, un sentiment d’inhibition physiologique doive presque nécessairement se rendre maître de larges masses, mais que, faute de connaissances physiologiques, il ne pénètre pas comme tel dans la conscience, de sorte que sa « cause » et son remède ne peuvent être cherchés et expérimentés que sur le plan psychologique et moral (telle est en effet ma formule la plus générale pour ce que l’on nomme communément une « religion »). Un tel sentiment d’inhibition peut avoir les origines les plus diverses : par exemple, être la conséquence du croisement de races trop étrangères les unes aux autres (ou d’états sociaux, car les états sociaux expriment toujours aussi des différences d’origine et de race : le « mal du siècle » européen, le « pessimisme » du dix-neuvième siècle, est essentiellement la conséquence d’un mélange des états sociaux absurdement soudain) ; ou être causé par une émigration fautive, une race ayant abouti dans un climat auquel sa capacité d’adaptation ne suffit pas (le cas des Indiens en Inde) ; ou constituer la séquelle de la vieillesse et de la fatigue de la race (le pessimisme parisien à partir de 1850) ; ou résulter d’un régime alimentaire erroné (l’alcoolisme du Moyen Âge ; l’absurdité des végétariens, qui ont certes pour eux l’autorité du gentilhomme Christophe chez Shakespeare) ; ou encore de la corruption du sang, de la malaria, de la syphilis et autres choses semblables (la dépression allemande après la guerre de Trente Ans, qui infecta la moitié de l’Allemagne de maladies pernicieuses et prépara ainsi le terrain de la servilité allemande, de la pusillanimité allemande). Dans un tel cas, une lutte contre le sentiment de déplaisir est chaque fois entreprise sur la plus grande échelle ; informons-nous brièvement de ses pratiques et de ses formes les plus importantes. (Je laisse ici entièrement de côté, comme de juste, la lutte proprement philosophique contre le sentiment de déplaisir, qui a coutume de se dérouler simultanément ; elle est assez intéressante, mais trop absurde, trop indifférente dans la pratique, trop propre aux tisseurs de toiles d’araignée et aux rôdeurs de coins, par exemple lorsqu’on prétend démontrer que la douleur est une erreur, en partant de la présupposition naïve que la douleur devrait disparaître dès que l’erreur en elle serait reconnue. Mais voyez donc ! elle se gardait bien de disparaître…) On combat premièrement ce déplaisir dominant par des moyens qui abaissent le sentiment de la vie en général jusqu’à son point le plus bas. Autant que possible, plus aucune volonté, plus aucun désir ; éviter tout ce qui produit de l’affect, tout ce qui fait du « sang » (ne pas manger de sel : hygiène du fakir) ; ne pas aimer ; ne pas haïr ; équanimité ; ne pas se venger ; ne pas s’enrichir ; ne pas travailler ; mendier ; autant que possible, aucune femme, ou aussi peu de femme que possible ; au point de vue spirituel, le principe de Pascal : « il faut s’abêtir ». Résultat, exprimé en termes psychologiques et moraux : « désindividualisation », « sanctification » ; exprimé en termes physiologiques : hypnotisation, tentative d’atteindre approximativement pour l’homme ce que l’hibernation est pour certaines espèces animales, l’estivation pour de nombreuses plantes des climats chauds, un minimum de consommation et de métabolisme qui permet à la vie de subsister tout juste, sans plus véritablement parvenir à la conscience. Une quantité stupéfiante d’énergie humaine a été dépensée en vue de ce but, en pure perte peut-être ?… Que de tels sportsmen de la « sainteté », dont toutes les époques, presque tous les peuples ont été riches, aient véritablement trouvé une réelle délivrance de ce qu’ils combattaient par un training si rigoureux, on ne saurait absolument en douter ; dans d’innombrables cas, ils se sont effectivement débarrassés de cette profonde dépression physiologique à l’aide de leur système de moyens d’hypnotisation : c’est pourquoi leur méthode compte parmi les faits ethnologiques les plus généraux. De même, rien ne permet de ranger déjà en elle-même une telle intention d’affamer le corps et le désir parmi les symptômes de la folie (comme aime à le faire une espèce balourde de « libres penseurs » mangeurs de rosbif et de gentilshommes Christophe). Il est d’autant plus certain qu’elle ouvre, qu’elle peut ouvrir la voie à toutes sortes de troubles mentaux, à des « lumières intérieures », par exemple, comme chez les hésychastes du mont Athos, à des hallucinations sonores et visuelles, à des débordements voluptueux et à des extases de la sensualité (histoire de sainte Thérèse). L’interprétation donnée à de tels états par ceux qui en sont atteints a toujours été aussi exaltée et fausse que possible, cela va de soi ; mais que l’on ne manque pas d’entendre le ton de gratitude pleinement convaincue qui résonne déjà dans la volonté même d’une telle manière d’interpréter. L’état suprême, la délivrance elle-même, cette hypnotisation totale et ce silence enfin atteints, valent toujours pour eux comme le mystère en soi, que les symboles les plus élevés ne suffisent pas même à exprimer, comme l’entrée et le retour chez soi au fond des choses, comme la libération de toute illusion, comme « savoir », comme « vérité », comme « être », comme affranchissement de tout but, de tout désir, de toute action, comme un au-delà même du bien et du mal. « Le bien et le mal, dit le bouddhiste, tous deux sont des liens : l’Accompli est devenu maître de tous deux » ; « Ce qui a été fait et ce qui ne l’a pas été, dit le fidèle du Vedânta, ne lui cause aucune douleur ; en sage, il secoue loin de lui le bien et le mal ; son royaume ne souffre plus d’aucun acte ; il est allé au-delà du bien et du mal, au-delà de tous deux » : c’est donc une conception commune à toute l’Inde, aussi bien brahmanique que bouddhique.

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