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Friedrich Nietzsche

David Strauss Bloc b0003

Bloc 6 sur 31

Référence canonique b0003

Allemand

3. Auf doppelte Weise macht David Strauss über jene Philister-Bildung Bekenntnisse, durch das Wort und durch die That, nämlich durch das Wort des Bekenners und die That des Schriftstellers. Sein Buch mit dem Titel „der alte und der neue Glaube“ ist einmal durch seinen Inhalt und sodann als Buch und schriftstellerisches ProduktErratum:Product lies:Produkt Nach KGW/KGB Nachberichte eine ununterbrochene Confession; und schon darin, dass er sich erlaubt, öffentlich Confessionen über seinen Glauben zu machen, liegt eine Confession. - Das Recht, nach seinem vierzigsten Jahre seine Biographie zu schreiben, mag Jeder haben: denn auch der Geringste kann etwas erlebt und in grösserer Nähe gesehen haben, was dem Denker werthvoll und beachtenswerth ist. Aber ein Bekenntniss über seinen Glauben abzulegen, muss als unvergleichlich anspruchsvoller gelten: weil es voraussetzt, dass der Bekennende nicht nur auf das, was er während seines Daseins erlebt oder erforscht oder gesehen hat, Werth legt, sondern sogar auf das, was er geglaubt hat. Nun wird der eigentliche Denker zu allerletzt zu wissen wünschen, was Alles solche Straussennaturen als ihren Glauben vertragen, und was sie über Dinge in sich „halbträumerisch zusammengedacht haben“ (p. 10), über die nur der zu reden ein Recht hat, der von ihnen aus erster Hand weiss. Wer hätte ein Bedürfniss nach dem Glaubensbekenntnisse eines Ranke oder Mommsen, die übrigens noch ganz andere Gelehrte und Historiker sind, als David Strauss es war: die aber doch, sobald sie uns von ihrem Glauben und nicht von ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen unterhalten wollten, in ärgerlicher Weise ihre Schranken überschreiten würden. Dies aber thut Strauss, wenn er von seinem Glauben erzählt. Niemand hat ein Verlangen, darüber etwas zu wissen, als vielleicht einige bornirte Widersacher der Straussischen Erkenntnisse, die hinter denselben wahrhaft satanische Glaubenssätze wittern und es wünschen müssen, dass Strauss durch Kundgebung solcher satanischer Hintergedanken seine gelehrten Behauptungen compromittire. Vielleicht haben diese groben Burschen sogar bei dem neuen Buche ihre Rechnung gefunden; wir Anderen, die wir solche satanische Hintergedanken zu wittern keinen Anlass hatten, haben auch nichts der Art gefunden und würden sogar, wenn es ein wenig satanischer zuginge, keineswegs unzufrieden sein. Denn so wie Strauss von seinem neuen Glauben redet, redet gewiss kein böser Geist: aber überhaupt kein Geist, am wenigsten ein wirklicher Genius. Sondern so reden allein jene Menschen, welche Strauss als seine „Wir“ uns vorstellt, und die uns, wenn sie uns ihren Glauben erzählen, noch mehr langweilen, als wenn sie uns ihre Träume erzählen, mögen sie nun „Gelehrte oder Künstler, Beamte oder Militärs, Gewerbtreibende oder Gutsbesitzer sein und zu Tausenden und nicht als die Schlechtesten im Lande leben.“ Wenn sie nicht die Stillen von der Stadt und vom Lande bleiben wollen, sondern mit Bekenntnissen laut werden, so vermöchte auch der Lärm ihres Unisono nicht über die Armuth und Gemeinheit der Melodie, die sie absingen, zu täuschen. Wie kann es uns günstiger stimmen, zu hören, dass ein Bekenntniss von Vielen getheilt wird, wenn es der Art ist, dass wir jeden Einzelnen dieser Vielen, der sich anschickte, uns dasselbe zu erzählen, nicht ausreden lassen, sondern gähnend unterbrechen würden. Hast du einen solchen Glauben, müssten wir ihn bescheiden, so verrathe um Gotteswillen nichts davon. Vielleicht haben früher einige Harmlose in David Strauss einen Denker gesucht: jetzt haben sie den Gläubigen gefunden und sind enttäuscht. Hätte er geschwiegen, so wäre er, für diese wenigstens, der Philosoph geblieben, während er es jetzt für Keinen ist. Aber es gelüstet ihn auch nicht mehr nach der Ehre des Denkers; er will nur ein neuer Gläubiger sein und ist stolz auf seinen „neuen Glauben.“ Ihn schriftlich bekennend vermeint er, den Katechismus „der modernen Ideen“ zu schreiben und die breite „Weltstrasse der Zukunft“ zu bauen. In der That, verzagt und verschämt sind unsere Philister nicht mehr, wohl aber zuversichtlich bis zum Cynismus. Es gab eine Zeit, und sie ist freilich fern, in welcher der Philister eben geduldet wurde als etwas, das nicht sprach, und über das man nicht sprach: es gab wieder eine Zeit, in der man ihm die Runzeln streichelte, ihn drollig fand und von ihm sprach. Dadurch wurde er allmählich zum Gecken und begann sich seiner Runzeln und seiner querköpfig-biederen Eigenthümlichkeiten recht von Herzen zu erfreuen: nun redete er selbst, etwa in Riehlscher Hausmusik-Manier. „Aber was muss ich sehen! Ist es Schatten! ist’s Wirklichkeit? Wie wird mein Pudel lang und breit!“ Denn jetzt wälzt er sich bereits wie ein Nilpferd auf der „Weltstrasse der Zukunft“ hin, und aus dem Knurren und Bellen ist ein stolzer Religionsstifter-Ton geworden. Beliebt Ihnen vielleicht, Herr Magister, die Religion der Zukunft zu gründen? „Die Zeit scheint mir noch nicht gekommen (p. 8). Es fällt mir nicht einmal ein, irgend eine Kirche zerstören zu wollen.“ - Aber warum nicht, Herr Magister? Es kommt nur darauf an, dass man’s kann. Uebrigens, ehrlich gesprochen, Sie glauben selbst daran, dass Sie es können: sehen Sie nur Ihre letzte Seite an. Dort wissen Sie ja, dass Ihre neue Strasse „einzig die Weltstrasse der Zukunft ist, die nur stellenweise vollends fertig gemacht und hauptsächlich allgemeiner befahren zu werden braucht, um auch bequem und angenehm zu werden.“ Leugnen Sie nun nicht länger: der Religionsstifter ist erkannt, die neue, bequeme und angenehme Fahrstrasse zum Straussischen Paradies gebaut. Nur mit dem Wagen, in dem Sie uns kutschiren wollen, Sie bescheidener Mann, sind Sie nicht recht zufrieden; Sie sagen uns schliesslich „dass der Wagen, dem sich meine werthen Leser mit mir haben anvertrauen müssen, allen Anforderungen entspräche, will ich nicht behaupten“ (p. 367): „durchaus fühlt man sich übel zerstossen.“ Ach, Sie wollen etwas Verbindliches hören, Sie galanter Religionsstifter. Aber wir wollen Ihnen etwas Aufrichtiges sagen. Wenn Ihr Leser die 368 Seiten Ihres Religionskatechismus nur so sich verordnet, dass er jeden Tag des Jahres eine Seite liest, also in allerkleinsten Dosen, so glauben wir selbst, dass er sich zuletzt übel befindet: aus Aerger nämlich, dass die Wirkung ausbleibt. Vielmehr herzhaft geschluckt! möglichst viel auf einmal! wie das Recept bei allen zeitgemässen Büchern lautet. Dann kann der Trank nichts schaden, dann fühlt sich der Trinker hinterdrein keineswegs übel und ärgerlich, sondern lustig und gut gelaunt, als ob nichts geschehen, keine Religion zerstört, keine Weltstrasse gebaut, kein Bekenntniss gemacht wäre - das nenne ich doch eine Wirkung! Arzt und Arzenei und Krankheit, alles vergessen! Und das fröhliche Lachen! Der fortwährende Kitzel zum Lachen! Sie sind zu beneiden, mein Herr, denn Sie haben die angenehmste Religion gegründet, die nämlich, deren Stifter fortwährend dadurch geehrt wird, dass man ihn auslacht.

Anglais Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

3. In two ways David Strauss makes confessions concerning that Philistine culture: through word and deed, namely through the word of the confessor and the deed of the writer. His book entitled The Old Faith and the New is, first through its content and then as a book and literary product, one uninterrupted confession; and there is already a confession in the very fact that he permits himself to make public confessions about his faith. The right to write his biography after his fortieth year may belong to everyone, for even the lowliest person may have experienced or observed at close quarters something valuable and worthy of attention to the thinker. But to make a confession of one’s faith must be regarded as incomparably more presumptuous, because it presupposes that the confessor attaches value not only to what he has experienced, investigated, or seen during his existence, but even to what he has believed. Now the genuine thinker will wish least of all to know everything that natures such as Strauss can accommodate as their faith, and what they have “half dreamily pieced together in their minds” (p. 10) about matters of which only someone with firsthand knowledge has the right to speak. Who would feel any need for the confession of faith of a Ranke or a Mommsen, who, moreover, are scholars and historians of an altogether different order from David Strauss, but who would nevertheless overstep their bounds in an irritating fashion as soon as they sought to entertain us with their faith rather than their scholarly knowledge? Yet this is what Strauss does when he tells us about his faith. No one has any desire to know about it, except perhaps a few narrow-minded opponents of Strauss’s findings who scent truly satanic articles of faith behind them and must wish Strauss to compromise his scholarly claims by revealing such satanic ulterior thoughts. Perhaps these coarse fellows have even found what they wanted in the new book. We others, who had no cause to scent any such satanic ulterior thoughts, have found nothing of the kind either, and would not be at all displeased if things were even a little more satanic. For no evil spirit speaks as Strauss speaks of his new faith, but then neither does any spirit at all, least of all a true genius. Only those people whom Strauss presents to us as his “we” speak in this fashion, and when they tell us about their faith they bore us even more than when they tell us their dreams, whether they “be scholars or artists, civil servants or military men, tradesmen or landowners, living in their thousands and not as the worst people in the country.” If they do not wish to remain the quiet ones of town and country, but become loud with confessions, even the din of their unison could not deceive us about the poverty and vulgarity of the tune they sing. How can it dispose us more favorably to hear that a confession is shared by many, if it is of such a kind that we would not let any one of those many finish telling it to us, but would interrupt him with a yawn? If you have such a faith, we would have to admonish him, then for God’s sake betray nothing of it. Perhaps some harmless souls formerly sought a thinker in David Strauss. Now they have found the believer and are disappointed. Had he kept silent, he would have remained a philosopher, at least for them, whereas now he is one for no one. But he no longer craves the honor of being a thinker either. He wishes only to be a new believer and is proud of his “new faith.” By confessing it in writing, he imagines that he is writing the catechism of “modern ideas” and building the broad “highway of the future.” Indeed, our Philistines are no longer timid and ashamed, but self-confident to the point of cynicism. There was a time, admittedly a distant one, when the Philistine was merely tolerated as something that did not speak and about which no one spoke. There was another time when people stroked his wrinkles, found him droll, and spoke about him. In this way he gradually became a fop and began to take heartfelt delight in his wrinkles and his obstinately respectable peculiarities. Now he himself began to speak, perhaps in the manner of Riehl’s domestic music. “But what must I behold! Is it a shadow! Is it reality? How long and broad my poodle grows!” For now he is already wallowing like a hippopotamus along the “highway of the future,” and his growling and barking have become the proud tones of a founder of religion. Would you perhaps care, Herr Magister, to found the religion of the future? “The time does not yet seem to me to have come” (p. 8). “It does not even occur to me to wish to destroy any church.” But why not, Herr Magister? It is only a question of being able to do it. Besides, to speak honestly, you yourself believe that you can. Just look at your final page. There you know, after all, that your new road “alone is the highway of the future, which only needs to be fully completed in places and, above all, traveled more generally in order to become comfortable and pleasant as well.” Do not deny it any longer: the founder of religion has been recognized, and the new, comfortable, and pleasant carriage road to Strauss’s paradise has been built. Only with the carriage in which you wish to drive us are you, modest man, not entirely satisfied. In conclusion you tell us: “I do not wish to claim that the carriage to which my esteemed readers have had to entrust themselves with me meets every requirement” (p. 367): “one feels thoroughly battered.” Ah, you wish to hear something obliging, you gallant founder of religion. But we wish to tell you something candid. If your reader prescribes the 368 pages of your religious catechism to himself in such a way that he reads one page on every day of the year, thus in the very smallest doses, we ourselves believe that in the end he will feel unwell, namely from annoyance that the effect has failed to appear. Better to swallow it boldly! As much as possible at once! Such is the prescription for all timely books. Then the draught can do no harm, and afterward the drinker feels by no means unwell and annoyed, but cheerful and in good spirits, as though nothing had happened, no religion had been destroyed, no highway built, no confession made. Now that is what I call an effect! Doctor and medicine and illness, all forgotten! And the merry laughter! The perpetual tickling that provokes laughter! You are to be envied, my dear sir, for you have founded the most agreeable religion, namely the one whose founder is constantly honored by being laughed at.

Français Traduction générée par IA, non officielle

Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13

3. David Strauss confesse de deux manières cette culture de philistin, par la parole et par l’acte, à savoir par la parole du confesseur et l’acte de l’écrivain. Son livre intitulé « L’ancienne et la nouvelle foi » est, d’abord par son contenu, puis en tant que livre et produit littéraireErratum:Product lire:Produkt d’après les suppléments de la KGW/KGB, une confession ininterrompue ; et le seul fait qu’il se permette de confesser publiquement sa foi constitue déjà une confession. Celui qui a passé la quarantaine peut bien avoir le droit d’écrire sa biographie : car même le plus humble peut avoir vécu ou observé de près quelque chose qui soit précieux et digne d’attention pour le penseur. Mais professer sa foi doit passer pour une entreprise incomparablement plus présomptueuse : car cela suppose que celui qui se confesse attache de la valeur non seulement à ce qu’il a vécu, étudié ou vu au cours de son existence, mais encore à ce qu’il a cru. Or la toute dernière chose que le véritable penseur désirera savoir, c’est tout ce que des natures telles que Strauss peuvent admettre comme leur foi, et ce qu’elles ont, sur certaines choses, « composé en elles-mêmes dans une sorte de demi-rêve » (p. 10), choses dont seul a le droit de parler celui qui les connaît de première main. Qui éprouverait le besoin d’entendre la profession de foi d’un Ranke ou d’un Mommsen, lesquels sont d’ailleurs des savants et des historiens d’une tout autre trempe que ne le fut David Strauss, mais qui, dès qu’ils voudraient nous entretenir de leur foi plutôt que de leurs connaissances scientifiques, franchiraient pourtant leurs limites d’une manière irritante ? C’est cependant ce que fait Strauss lorsqu’il raconte sa foi. Personne ne désire rien en savoir, sinon peut-être quelques adversaires bornés des connaissances de Strauss, qui flairent derrière celles-ci des articles de foi véritablement sataniques et doivent souhaiter que Strauss compromette ses affirmations savantes en révélant de telles arrière-pensées sataniques. Peut-être ces grossiers personnages ont-ils même trouvé leur compte dans le nouveau livre ; quant à nous autres, qui n’avions aucune raison de flairer de telles arrière-pensées sataniques, nous n’y avons rien trouvé de pareil et ne serions même nullement mécontents si les choses s’y passaient de façon un peu plus satanique. Car aucun esprit mauvais ne parle assurément comme Strauss parle de sa nouvelle foi : mais, à vrai dire, aucun esprit ne parle ainsi, et moins que tout autre un véritable génie. Seuls parlent ainsi ces hommes que Strauss nous présente comme son « nous » et qui, lorsqu’ils nous racontent leur foi, nous ennuient plus encore que lorsqu’ils nous racontent leurs rêves, qu’ils soient « savants ou artistes, fonctionnaires ou militaires, industriels ou propriétaires fonciers, qu’ils vivent par milliers dans le pays et n’en soient pas les pires habitants ». S’ils ne veulent pas demeurer les gens silencieux de la ville et de la campagne, mais se mettent à proclamer leurs confessions, même le vacarme de leur unisson ne saurait nous abuser sur la pauvreté et la vulgarité de la mélodie qu’ils entonnent. Comment le fait d’apprendre qu’une confession est partagée par beaucoup pourrait-il nous disposer plus favorablement à son égard, si elle est telle que nous ne laisserions aucun de ces nombreux individus achever de nous la raconter, mais l’interromprions en bâillant ? Si telle est ta foi, devrions-nous lui enjoindre, pour l’amour de Dieu, n’en révèle rien. Peut-être quelques innocents ont-ils jadis cherché un penseur en David Strauss : ils ont maintenant trouvé le croyant et sont déçus. S’il s’était tu, il serait resté, du moins pour eux, le philosophe, tandis qu’il ne l’est désormais pour personne. Mais il ne convoite plus non plus l’honneur du penseur ; il veut seulement être un nouveau croyant et il est fier de sa « nouvelle foi ». En la professant par écrit, il s’imagine rédiger le catéchisme des « idées modernes » et construire la large « grand-route de l’avenir ». En vérité, nos philistins ne sont plus pusillanimes ni honteux, mais pleins d’assurance jusqu’au cynisme. Il fut un temps, certes lointain, où le philistin était simplement toléré comme quelque chose qui ne parlait pas et dont on ne parlait pas ; puis il fut un temps où l’on caressait ses rides, où on le trouvait plaisant et où l’on parlait de lui. Il devint ainsi peu à peu un fat et commença à se réjouir de tout cœur de ses rides et de ses particularités de brave homme entêté : désormais il parlait lui-même, à peu près à la manière de la musique domestique de Riehl. « Mais que me faut-il voir ! Est-ce une ombre ! est-ce la réalité ? Comme mon caniche s’allonge et s’élargit ! » Car maintenant il roule déjà comme un hippopotame sur la « grand-route de l’avenir », et ses grognements et aboiements ont pris le ton orgueilleux d’un fondateur de religion. Vous plairait-il donc, Monsieur le Magister, de fonder la religion de l’avenir ? « Le temps ne me paraît pas encore venu (p. 8). Il ne me vient même pas à l’esprit de vouloir détruire une Église quelconque. » Mais pourquoi pas, Monsieur le Magister ? Tout dépend seulement de ce qu’on en soit capable. D’ailleurs, à parler franchement, vous croyez vous-même en être capable : voyez donc votre dernière page. Vous y savez bien que votre nouvelle route « est l’unique grand-route de l’avenir, qu’il suffit seulement d’achever en quelques endroits et surtout de rendre plus fréquentée pour qu’elle devienne également commode et agréable ». Ne niez donc pas plus longtemps : le fondateur de religion est démasqué, la nouvelle chaussée commode et agréable menant au paradis straussien est construite. Seule la voiture dans laquelle vous voulez nous conduire, homme modeste, ne vous satisfait pas tout à fait ; vous nous dites finalement : « Je ne veux pas affirmer que la voiture à laquelle mes chers lecteurs ont dû se confier avec moi satisfasse à toutes les exigences » (p. 367) : « on s’y sent tout à fait affreusement cahoté. » Ah, vous voulez entendre quelque parole obligeante, galant fondateur de religion. Mais nous voulons vous dire quelque chose de sincère. Si votre lecteur ne s’administre les 368 pages de votre catéchisme religieux qu’en lisant une page chaque jour de l’année, donc à doses infinitésimales, nous croyons nous-mêmes qu’il finira par se sentir mal : de dépit, précisément, parce que l’effet ne se produit pas. Qu’il l’avale plutôt avec courage ! Le plus possible d’un seul coup ! Comme le prescrit la recette de tous les livres conformes à notre temps. Alors le breuvage ne peut faire aucun mal, alors le buveur ne se sent ensuite nullement souffrant ni irrité, mais gai et de belle humeur, comme si rien ne s’était passé, comme si aucune religion n’avait été détruite, aucune grand-route construite, aucune confession faite : voilà ce que j’appelle un effet ! Médecin, remède et maladie, tout est oublié ! Et ce rire joyeux ! Cette continuelle démangeaison de rire ! Vous êtes à envier, Monsieur, car vous avez fondé la plus agréable des religions, celle dont le fondateur est sans cesse honoré par les rires dont on le couvre.

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