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Friedrich Nietzsche
David Strauss Bloc s01
Bloc 14 sur 31
Référence canonique b0007.s01
Allemand
7. In der That, unser Philisterhäuptling ist tapfer, ja tollkühn in Worten, überall wo er durch eine solche Tapferkeit seine edlen „Wir“ zu ergötzen glauben darf. Also die Askese und Selbstverleugnung der alten Einsiedler und Heiligen soll einmal als eine Form des Katzenjammers gelten, Jesus mag als Schwärmer beschrieben werden, der in unserer Zeit kaum dem Irrenhause entgehen würde, die Geschichte von der Auferstehung Jesu mag ein „welthistorischer Humbug“ genannt werden - alles das wollen wir uns einmal gefallen lassen, um daran die eigenthümliche Art des Muthes zu studiren, dessen Strauss, unser „klassischer Philister“, fähig ist. Hören wir zunächst sein Bekenntniss: „Es ist freilich ein missliebiges und undankbares Amt, der Welt gerade das zu sagen, was sie am wenigsten hören mag. Sie wirthschaftet gern aus dem Vollen, wie grosse Herren, nimmt ein und giebt aus, so lange sie etwas auszugeben hat: aber wenn nun einer die Posten zusammenrechnet und ihr sogleich die Bilanz vorlegt, so betrachtet sie den als einen Störenfried. Und eben dazu hat mich von jeher meine Gemüths- und Geistesart getrieben.“ Eine solche Gemüths- und Geistesart mag man immerhin muthig nennen, doch bleibt es zweifelhaft, ob dieser Muth ein natürlicher und ursprünglicher oder nicht vielmehr ein angelernter und künstlicher ist; vielleicht hat sich Strauss nur bei Zeiten daran gewöhnt, der Störenfried von Beruf zu sein, bis er sich so allmählich einen Muth von Beruf anerzogen hat. Damit verträgt sich ganz vortrefflich natürliche Feigheit, wie sie dem Philister zu eigen ist: diese zeigt sich ganz besonders in der Consequenzlosigkeit jener Sätze, welche auszusprechen Muth kostet; es klingt wie Donner, und die Atmosphäre wird doch nicht gereinigt. Er bringt es nicht zu einer aggressiven That, sondern nur zu aggressiven Worten, wählt aber diese so beleidigend als möglich und verbraucht in derben und polternden Ausdrücken alles das, was an Energie und Kraft in ihm sich aufgesammelt hat; nachdem das Wort verklungen ist, ist er feiger als der, welcher nie gesprochen hat. Ja, selbst das Schattenbild der Thaten, die Ethik, zeigt, dass er ein Held der Worte ist, und dass er jede Gelegenheit vermeidet, bei der es nöthig ist, von den Worten zum grimmigen Ernste weiterzugehen. Er verkündet mit bewunderungswürdiger Offenheit, dass er kein Christ mehr ist, will aber keine Zufriedenheit irgend welcher Art stören; ihm scheint es widersprechend, einen Verein zu stiften, um einen Verein zu stürzen - was gar nicht so widersprechend ist. Mit einem gewissen rauhen Wohlbehagen hüllt er sich in das zottige Gewand unserer Affengenealogen und preist Darwin als einen der grössten Wohlthäter der Menschheit - aber mit Beschämung sehen wir, dass seine Ethik ganz losgelöst von der Frage: „wie begreifen wir die Welt?“ sich aufbaut. Hier war eine Gelegenheit, natürlichen Muth zu zeigen: denn hier hätte er seinen „Wir“ den Rücken kehren müssen und kühnlich aus dem bellum omnium contra omnes und dem Vorrechte des Stärkeren Moralvorschriften für das Leben ableiten können, die freilich nur in einem innerlich unerschrockenen Sinne, wie in dem des Hobbes, und in einer ganz anderen grossartigen Wahrheitsliebe ihren Ursprung haben müssten, als in einer solchen, die immer nur in kräftigen Ausfällen gegen die Pfaffen, das Wunder und den „welthistorischen Humbug“ der Auferstehung explodirt. Denn mit einer ächten und ernst durchgeführten Darwinistischen Ethik hätte man den Philister gegen sich, den man bei allen solchen Ausfällen für sich hat. „Alles sittliche Handeln“, sagt Strauss, „ist ein Sichbestimmen des Einzelnen nach der Idee der Gattung.“ In’s Deutliche und Greifbare übertragen heisst das nur: Lebe als Mensch und nicht als Affe oder Seehund. Dieser Imperativ ist leider nur durchaus unbrauchbar und kraftlos, weil unter dem Begriff Mensch das Mannichfaltigste zusammen im Joche geht, zum Beispiel der Patagonier und der Magister Strauss, und weil Niemand wagen wird, mit gleichem Rechte zu sagen: lebe als Patagonier! und: lebe als Magister Strauss! Wollte aber gar Jemand sich die Forderung stellen: lebe als Genie, das heisst eben als idealer Ausdruck der Gattung Mensch, und wäre doch zufällig entweder Patagonier oder Magister Strauss, was würden wir dann erst von den Zudringlichkeiten geniesüchtiger Original-Narren zu leiden haben, über deren pilzartiges Aufwachsen in Deutschland schon Lichtenberg klagte, und die mit wildem Geschrei von uns fordern, dass wir die Bekenntnisse ihres allerneuesten Glaubens anhören. Strauss hat noch nicht einmal gelernt, dass nie ein Begriff die Menschen sittlicher und besser machen kann, und dass Moral predigen eben so leicht als Moral begründen schwer ist; seine Aufgabe wäre vielmehr gewesen, die Phänomene menschlicher Güte, Barmherzigkeit, Liebe und Selbstverneinung, die nun einmal thatsächlich vorhanden sind, aus seinen Darwinistischen Voraussetzungen ernsthaft zu erklären und abzuleiten: während er es vorzog, durch einen Sprung in’s Imperativische sich vor der Aufgabe der Erklärung zu flüchten. Bei diesem Sprunge begegnet es ihm sogar, auch über den Fundamentalsatz Darwins leichten Sinnes hinwegzuhüpfen. „Vergiss“,Erratum:Vergiss“ lies:Vergiss“, Nach KGW/KGB Nachberichte sagt Strauss, „in keinem Augenblicke, dass du Mensch und kein blosses Naturwesen bist, in keinem Augenblicke, dass alle anderen gleichfalls Menschen, das heisst, bei aller individuellen Verschiedenheit, dasselbe wie du, mit den gleichen Bedürfnissen und Ansprüchen wie du, sind - das ist der Inbegriff aller Moral.“ (p. 238). Aber woher erschallt dieser Imperativ? Wie kann ihn der Mensch in sich selbst haben, da er doch, nach Darwin, eben durchaus ein Naturwesen ist und nach ganz anderen Gesetzen sich bis zur Höhe des Menschen entwickelt hat, gerade dadurch, dass er in jedem Augenblick vergass, dass die anderen gleichartigen Wesen ebenso berechtigt seien, gerade dadurch, dass er sich dabei als den Kräftigeren fühlte und den Untergang der anderen schwächer gearteten Exemplare allmählich herbeiführte. Während Strauss doch annehmen muss, dass nie zwei Wesen völlig gleich waren, und dass an dem Gesetz der individuellen Verschiedenheit die ganze Entwickelung des Menschen von der Thierstufe bis hinauf zur Höhe des Kulturphilisters hängt, so kostet es ihm doch keine Mühe, auch einmal das Umgekehrte zu verkündigen: „benimm dich so, als ob es keine individuellen Verschiedenheiten gebe!“ Wo ist da die Morallehre Strauss-Darwin, wo überhaupt der Muth geblieben! Sofort bekommen wir einen neuen Beleg, an welchen Grenzen jener Muth in sein Gegentheil umschlägt.
Anglais Traduction générée par IA, non officielle
Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13
7. Indeed, our Philistine chieftain is brave, even foolhardy in words, wherever he may believe that such bravery will entertain his noble “We.” Thus the asceticism and self-denial of the ancient hermits and saints may for once be regarded as a form of hangover; Jesus may be described as an enthusiast who in our time would scarcely escape the madhouse; the story of Jesus’ resurrection may be called a “world-historical humbug.” We are willing for once to put up with all this, so that we may study in it the peculiar kind of courage of which Strauss, our “classical Philistine,” is capable. Let us first hear his confession: “It is admittedly an unwelcome and thankless office to tell the world precisely what it least wishes to hear. It likes to live lavishly, like great lords, taking in and spending as long as it has something to spend. But when someone adds up the items and immediately presents it with the balance sheet, it regards him as a troublemaker. And this is precisely what my cast of mind and spirit has always driven me to do.” Such a cast of mind and spirit may certainly be called courageous, yet it remains doubtful whether this courage is natural and original or, rather, learned and artificial. Perhaps Strauss merely became accustomed early on to being a professional troublemaker, until he gradually trained himself to possess a professional courage. This accords perfectly well with natural cowardice, such as belongs to the Philistine. It shows itself especially in the inconsequence of those propositions whose utterance requires courage. It sounds like thunder, yet the atmosphere is not cleared. He does not manage an aggressive deed, but only aggressive words. Yet he chooses these to be as offensive as possible, and in coarse and blustering expressions uses up all the energy and strength that have accumulated within him. Once the word has died away, he is more cowardly than one who never spoke. Indeed, even the shadow-image of deeds, ethics, shows that he is a hero of words and that he avoids every occasion on which it is necessary to proceed from words to grim earnestness. With admirable candour he announces that he is no longer a Christian, but he does not wish to disturb contentment of any kind. It seems contradictory to him to found an association in order to overthrow an association, which is not so contradictory at all. With a certain rough complacency he wraps himself in the shaggy garment of our ape genealogists and praises Darwin as one of humanity’s greatest benefactors. Yet with embarrassment we see that his ethics is constructed entirely apart from the question, “How do we comprehend the world?” Here was an opportunity to show natural courage, for here he would have had to turn his back upon his “We” and boldly derive from the bellum omnium contra omnes and the prerogative of the stronger moral precepts for life. Such precepts, of course, could have originated only in an inwardly intrepid mind, like that of Hobbes, and in an entirely different, grandiose love of truth from one that always explodes only in vigorous sallies against priests, miracles, and the “world-historical humbug” of the resurrection. For with a genuine and rigorously developed Darwinian ethics, he would have had the Philistine against him, whom he has on his side in all such sallies. “All moral action,” Strauss says, “is the individual’s determination of himself according to the idea of the species.” Translated into clear and tangible terms, this means only: Live as a human being, and not as an ape or seal. Unfortunately, this imperative is utterly useless and powerless, because under the concept of the human being the most diverse things are yoked together, for example the Patagonian and Master Strauss, and because no one will dare to say with equal right: live as a Patagonian! and: live as Master Strauss! But suppose someone were actually to set himself the demand: live as a genius, that is, precisely as an ideal expression of the human species, and yet happened to be either a Patagonian or Master Strauss. What would we then have to suffer from the importunities of originality-mad fools bent on enjoyment, of whose mushroom-like growth in Germany Lichtenberg already complained, and who with savage clamour demand that we listen to the confessions of their very latest faith? Strauss has not yet even learned that a concept can never make people more moral and better, and that preaching morality is just as easy as grounding morality is difficult. His task would instead have been seriously to explain and derive from his Darwinian premises the phenomena of human goodness, compassion, love, and self-denial that do, after all, actually exist, whereas he preferred to escape the task of explanation by a leap into the imperative. In making this leap, he even contrives light-mindedly to vault over Darwin’s fundamental proposition as well. “Never forget,” Erratum: for “Never forget” read “Never forget,” According to the KGW/KGB supplementary reports, Strauss says, “for a single moment that you are a human being and not merely a natural creature; never forget for a single moment that all others are likewise human beings, that is, for all their individual differences, the same as you, with the same needs and claims as you. This is the sum of all morality” (p. 238). But whence does this imperative resound? How can the human being have it within himself, since according to Darwin he is entirely a natural creature and has developed according to quite different laws to the height of humanity, precisely by forgetting at every moment that the other creatures of the same kind were equally entitled, precisely by feeling himself the stronger and gradually bringing about the destruction of the other, more weakly constituted specimens? Although Strauss must assume that no two beings have ever been entirely alike, and that the whole development of humanity from the animal stage up to the height of the cultural Philistine depends upon the law of individual difference, it costs him no effort to proclaim the opposite for once as well: “behave as though there were no individual differences!” Where is the moral doctrine of Strauss-Darwin here, and where has the courage gone at all? We immediately receive new evidence of the limits at which that courage turns into its opposite.
Français Traduction générée par IA, non officielle
Codex gpt-5.6-sol · Traduction de travail non officielle · 2026-09-13
7. En vérité, notre chef des philistins est brave, voire téméraire en paroles, partout où il peut croire qu’une telle bravoure divertira ses nobles « Nous ». Que l’ascèse et le renoncement à soi des anciens ermites et saints soient donc tenus une fois pour une forme de gueule de bois, que Jésus soit décrit comme un exalté qui, de nos jours, échapperait difficilement à l’asile d’aliénés, que l’histoire de la résurrection de Jésus soit appelée une « mystification d’envergure historique mondiale », nous voulons bien laisser passer tout cela une fois, afin d’y étudier la nature singulière du courage dont Strauss, notre « philistin classique », est capable. Écoutons d’abord sa confession : « C’est assurément une tâche mal vue et ingrate que de dire précisément au monde ce qu’il aime le moins entendre. Il aime mener grand train, comme les grands seigneurs, encaisse et dépense aussi longtemps qu’il lui reste quelque chose à dépenser ; mais si quelqu’un additionne alors les postes et lui présente aussitôt le bilan, il le considère comme un trouble-fête. Et c’est précisément à cela que la nature de mon cœur et de mon esprit m’a toujours poussé. » On peut certes qualifier de courageuse une telle nature de cœur et d’esprit ; il reste toutefois douteux que ce courage soit naturel et originel, ou plutôt appris et artificiel. Peut-être Strauss s’est-il seulement habitué de bonne heure à être trouble-fête de profession, jusqu’à se former ainsi peu à peu un courage professionnel. Cela s’accorde à merveille avec la lâcheté naturelle propre au philistin : celle-ci se manifeste tout particulièrement dans l’inconséquence de ces propositions qu’il faut du courage pour énoncer ; cela retentit comme le tonnerre, et pourtant l’atmosphère ne s’en trouve pas purifiée. Il ne parvient pas à un acte agressif, mais seulement à des paroles agressives ; il les choisit cependant aussi offensantes que possible et dépense, dans des expressions brutales et tapageuses, toute l’énergie et toute la force qui se sont accumulées en lui. Lorsque la parole s’est éteinte, il est plus lâche que celui qui n’a jamais parlé. Oui, même l’image fantomatique des actes, l’éthique, montre qu’il est un héros des mots et qu’il évite toute occasion où il serait nécessaire de passer des paroles à la sinistre gravité. Il proclame avec une franchise admirable qu’il n’est plus chrétien, mais ne veut troubler aucune sorte de contentement ; il lui paraît contradictoire de fonder une association pour en renverser une autre, ce qui n’est pas si contradictoire. Avec une certaine satisfaction bourrue, il s’enveloppe dans le vêtement velu de nos généalogistes simiens et célèbre Darwin comme l’un des plus grands bienfaiteurs de l’humanité ; mais nous constatons avec honte que son éthique s’édifie entièrement détachée de la question : « comment concevons-nous le monde ? » C’était là une occasion de montrer un courage naturel : car il aurait dû tourner le dos à ses « Nous » et tirer hardiment du bellum omnium contra omnes et du privilège du plus fort des prescriptions morales pour la vie, lesquelles, il est vrai, n’auraient pu prendre naissance que dans un esprit intérieurement intrépide, comme celui de Hobbes, et dans un amour grandiose de la vérité tout autre que celui qui n’explose jamais qu’en vigoureuses sorties contre les prêtres, le miracle et la « mystification d’envergure historique mondiale » de la résurrection. Car, avec une éthique darwiniste authentique et conduite avec sérieux, on aurait contre soi le philistin que l’on a pour soi dans toutes ces sorties. « Toute action morale, dit Strauss, consiste pour l’individu à se déterminer d’après l’idée de l’espèce. » Traduit en termes clairs et tangibles, cela signifie seulement : vis en homme, et non en singe ou en phoque. Cet impératif est malheureusement tout à fait inutilisable et sans force, parce que le concept d’homme rassemble sous le même joug les êtres les plus divers, par exemple le Patagon et le magister Strauss, et parce que personne n’osera dire avec le même droit : vis en Patagon ! et : vis en magister Strauss ! Mais si quelqu’un allait jusqu’à s’imposer l’exigence suivante : vis en génie, c’est-à-dire précisément en expression idéale de l’espèce humaine, tout en étant par hasard soit un Patagon, soit le magister Strauss, que n’aurions-nous pas alors à souffrir des importunités de ces originaux insensés et avides de jouissance, dont Lichtenberg déplorait déjà la prolifération fongique en Allemagne et qui, avec des cris sauvages, exigent de nous que nous écoutions les confessions de leur foi toute dernière ! Strauss n’a même pas encore appris que jamais un concept ne peut rendre les hommes plus moraux et meilleurs, et qu’il est aussi facile de prêcher la morale qu’il est difficile de la fonder ; sa tâche aurait bien plutôt consisté à expliquer sérieusement et à déduire, à partir de ses présupposés darwinistes, les phénomènes de bonté humaine, de miséricorde, d’amour et de renoncement à soi qui existent bel et bien dans les faits ; tandis qu’il a préféré fuir la tâche de l’explication en sautant dans l’impératif. Dans ce saut, il lui arrive même de franchir avec légèreté le principe fondamental de Darwin. « N’oublie, dit Strauss, à aucun instant que tu es un homme et non un simple être naturel, à aucun instant que tous les autres sont également des hommes, c’est-à-dire que, malgré toute différence individuelle, ils sont la même chose que toi, avec les mêmes besoins et les mêmes prétentions que toi : voilà l’essence de toute morale. » (p. 238). Erratum : lire : Vergiss“, au lieu de : Vergiss“. D’après les notices complémentaires de la KGW/KGB. Mais d’où retentit cet impératif ? Comment l’homme peut-il le porter en lui-même, puisque, d’après Darwin, il est précisément de part en part un être naturel et s’est élevé jusqu’au niveau de l’homme selon de tout autres lois, précisément parce qu’il oubliait à chaque instant que les autres êtres de même espèce avaient les mêmes droits, précisément parce qu’il se sentait le plus fort et provoquait ainsi peu à peu la disparition des autres spécimens plus faibles ? Alors que Strauss doit pourtant admettre que jamais deux êtres ne furent tout à fait semblables et que toute l’évolution de l’homme, depuis le stade animal jusqu’au niveau du philistin cultivé, dépend de la loi de la différence individuelle, il ne lui en coûte toutefois aucun effort de proclamer une fois aussi le contraire : « conduis-toi comme s’il n’existait aucune différence individuelle ! » Où donc est passée la doctrine morale de Strauss-Darwin, où est même passé le courage ? Nous recevons aussitôt une nouvelle preuve des limites auxquelles ce courage se renverse en son contraire.
Concepts de ce passage
Soin de l’âme
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Éternel retour
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Famille
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Généalogie des valeurs
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Impressions et assentiment
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Messie
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Enquête perspectiviste
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Pauvreté et richesse
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Ressentiment
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Dépassement de soi
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Péché
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Guerre et paix
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Volonté de puissance
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Sagesse
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