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Friedrich Nietzsche

David Strauss Block s02

Block 15 of 31

Canonical reference b0007.s02

German

Denn Strauss fährt fort: „Vergiss in keinem Augenblick, dass du und Alles, was du in dir und um dich her wahrnimmst, kein zusammenhangloses Bruchstück, kein wildes Chaos von Atomen und Zufälligkeiten ist, sondern dass alles nach ewigen Gesetzen aus dem Einen Urquell alles Lebens, aller Vernunft und alles Guten hervorgeht - das ist der Inbegriff der Religion.“ Aus jenem „einen Urquell“ fliesst aber zugleich aller Untergang, alle Unvernunft, alles Böse, und sein Name heisst bei Strauss das Universum. Wie sollte dies, bei einem solchen widersprechenden und sich selbst aufhebenden Charakter, einer religiösen Verehrung würdig sein und mit dem Namen „Gott“ angeredet werden dürfen, wie es eben Strauss p. 365 thut: „unser Gott nimmt uns nicht von aussen in seinen Arm (man erwartet hier als Gegensatz ein allerdings sehr wunderliches Von innen in den Arm nehmen!), sondern er eröffnet uns Quellen des Trostes in unserem Innern. Er zeigt uns, dass zwar der Zufall ein unvernünftiger Weltherrscher wäre, dass aber die Nothwendigkeit, d.h. die Verkettung von Ursachen in der Welt, die Vernunft selber ist“ (eine Erschleichung, die nur die „Wir“ nicht merken, weil sie in dieser Hegelischen Anbetung des Wirklichen als des Vernünftigen, das heisst in der Vergötterung des Erfolges gross gezogen sind). „Er lehrt uns erkennen, dass eine Ausnahme von dem Vollzug eines einzigen Naturgesetzes verlangen, die Zertrümmerung des All verlangen hiesse.“ Im Gegentheil, Herr Magister: ein ehrlicher Naturforscher glaubt an die unbedingte Gesetzmässigkeit der Welt, ohne aber das Geringste über den ethischen oder intellectuellen Werth dieser Gesetze selbst auszusagen: in derartigen Aussagen würde er das höchst anthropomorphische Gebahren einer nicht in den Schranken des Erlaubten sich haltenden Vernunft erkennen. An eben dem Punkte aber, an welchem der ehrliche Naturforscher resignirt, „reagirt“ Strauss, um uns mit seinen Federn zu schmücken, „religiös“ und verfährt naturwissenschaftlich und wissentlich unehrlich; er nimmt ohne Weiteres an, dass alles Geschehene den höchsten intellectuellen Werth habe, also absolut vernünftig und zweckvoll geordnet sei, und sodann, dass es eine Offenbarung der ewigen Güte selbst enthalte. Er bedarf also einer vollständigen Kosmodicee und steht jetzt im Nachtheil gegen den, dem es nur um eine Theodicee zu thun ist, und der zum Beispiel das ganze Dasein des Menschen als einen Strafakt oder Läuterungs-Zustand auffassen darf. An diesem Punkte und in dieser Verlegenheit macht Strauss sogar einmal eine metaphysische Hypothese, die dürrste und gichtbrüchigste, die es giebt, und im Grunde nur die unfreiwillige Parodie eines Lessingischen Wortes. „Jenes andere Wort Lessing’s (so heisst es p. 219): Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit, und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb darnach, obschon unter der Bedingung beständigen Irrens, ihm zur Wahl vorhielte, würde er demüthig Gott in seine Linke fallen und sich deren Inhalt für sich erbitten - dieses Lessing’sche Wort hat man von jeher zu den herrlichsten gerechnet, die er uns hinterlassen hat. Man hat darin den genialen Ausdruck seiner rastlosen Forschungs- und Thätigkeitslust gefunden. Auf mich hat das Wort immer deswegen einen so ganz besondern Eindruck gemacht, weil ich hinter seiner subjectiven Bedeutung noch eine objective von unendlicher Tragweite anklingen hörte. Denn liegt darin nicht die beste Antwort auf die grobe Schopenhauer’sche Rede von dem übelberathenen Gott, der nichts besseres zu thun gewusst, als in diese elende Welt einzugehen? Wenn nämlich der Schöpfer selbst auch der Meinung Lessing’s gewesen wäre, das Ringen dem ruhigen Besitze vorzuziehen?“ Also wahrhaftig ein Gott, der sich das beständige Irren, aber mit dem Streben nach Wahrheit, vorbehält und vielleicht sogar Strauss demüthig in die Linke fällt, um ihm zu sagen: nimm du die ganze Wahrheit. Wenn je ein Gott und ein Mensch übelberathen waren, so ist es doch dieser Straussische Gott, der die Liebhaberei zu irren und zu fehlen hat, und der Straussische Mensch, der diese Liebhaberei büssen muss - da hört man freilich „eine Bedeutung von unendlicher Tragweite anklingen“, da fliesst das lindernde Universal-OelErratum:Öl lies:Oel Nach KGW/KGB Nachberichte Straussens, da ahnt man die Vernünftigkeit alles Werdens und aller Naturgesetze! Wirklich? Wäre dann nicht vielmehr unsere Welt, wie das Lichtenberg einmal ausgedrückt hat, das Werk eines untergeordneten Wesens, das die Sache noch nicht recht verstand, also ein Versuch? ein Probestück, an dem noch gearbeitet wird? Strauss selber müsste sich dann doch zugeben, dass unsere Welt eben nicht der Schauplatz der Vernunft, sondern des Irrens sei, und dass alle Gesetzmässigkeit nichts Tröstliches enthalte, weil alle Gesetze von einem irrenden und zwar aus Vergnügen irrenden Gott gegeben sind. Es ist wahrhaftig ein ergötzliches Schauspiel, Strauss als metaphysischen Baumeister einmal in die Wolken hineinbauen zu sehen. Aber für wen wird dies Schauspiel aufgeführt? Für die edlen und behäbigen „Wir“, damit ihnen nur ja der Humor nicht verdorben werde: vielleicht sind sie inmitten des starren und erbarmungslosen Räderwerks der Weltmaschine in Angst gerathen und bitten zitternd ihren Führer um Hülfe. Deshalb lässt Strauss „linderndes OelErratum:Öl lies:Oel Nach KGW/KGB Nachberichte“ fliessen, deshalb führt er einen aus Passion irrenden Gott am Seile herbei, deshalb spielt er einmal die gänzlich befremdende Rolle eines metaphysischen Architekten. Alles dieses thut er, weil jene sich fürchten und er selber sich fürchtet - und hier gerade ist die Grenze seines Muthes, selbst seinen „Wir“ gegenüber. Er wagt es nämlich nicht, ihnen ehrlich zu sagen: von einem helfenden und sich erbarmenden Gott habe ich euch befreit, das „Universum“ ist nur ein starres Räderwerk, seht zu, dass seine Räder euch nicht zermalmen! Er wagt es nicht: so muss denn doch die Hexe dran, nämlich die Metaphysik. Dem Philister aber ist selbst eine Straussische Metaphysik lieber als die christliche und die Vorstellung eines irrenden Gottes sympathischer als die eines wunderthätigen. Denn er selbst, der Philister, irrt, aber hat noch nie ein Wunder gethan. Aus eben diesem Grunde ist dem Philister das Genie verhasst: denn gerade dieses steht mit Recht im Rufe, Wunder zu thun; und höchst belehrend ist es deshalb zu erkennen, weshalb an einer einzigen Stelle Strauss einmal sich zum kecken Vertheidiger des Genies und überhaupt der aristokratischen Natur des Geistes aufwirft. Weshalb doch? Aus Furcht, und zwar vor den Socialdemokraten. Er verweist auf die Bismarck, Moltke, „deren Grösse um so weniger zu verläugnen steht, als sie auf dem Gebiete der handgreiflichen äusseren Thatsachen hervortritt.

English AI-generated translation, non-official

Codex gpt-5.6-sol · Non-official working translation · 2026-09-13

For Strauss continues: “Never forget for a single moment that you and everything you perceive within and around you are not a disconnected fragment, not a wild chaos of atoms and accidents, but that everything proceeds according to eternal laws from the one primal source of all life, all reason, and all goodness. This is the sum of religion.” Yet from that “one primal source” there flow at the same time all destruction, all unreason, and all evil, and in Strauss its name is the universe. How could this, with such a contradictory and self-cancelling character, be worthy of religious veneration and permitted to be addressed by the name “God,” as Strauss does on p. 365: “our God does not take us in his arms from without (here one expects as its opposite an admittedly very peculiar taking into his arms from within!), but he opens sources of consolation within us. He shows us that chance would indeed be an irrational ruler of the world, but that necessity, that is, the concatenation of causes in the world, is reason itself” (a piece of surreptitious reasoning that only the “We” fail to notice, because they have been raised in this Hegelian worship of the actual as the rational, that is, in the deification of success). “He teaches us to recognise that to demand an exception from the operation of a single law of nature would mean demanding the destruction of the All.” On the contrary, Herr Master: an honest natural scientist believes in the unconditional lawfulness of the world without making the slightest statement about the ethical or intellectual value of these laws themselves. In statements of that kind, he would recognise the extremely anthropomorphic conduct of a reason that does not remain within the bounds of what is permissible. But at the very point where the honest natural scientist resigns himself, Strauss “reacts religiously,” in order to adorn us with his feathers, and proceeds dishonestly both scientifically and knowingly. Without more ado, he assumes that everything that has occurred possesses the highest intellectual value, and is therefore ordered in an absolutely rational and purposive manner, and further that it contains a revelation of eternal goodness itself. He therefore requires a complete cosmodicy and now stands at a disadvantage compared with one who is concerned only with a theodicy and may, for example, conceive the whole existence of humanity as an act of punishment or a state of purification. At this point and in this predicament, Strauss even ventures a metaphysical hypothesis, the most barren and gout-ridden there is, and at bottom merely the involuntary parody of a saying by Lessing. “That other saying of Lessing’s (as it reads on p. 219): If God held out to him in his right hand all truth, and in his left the sole, ever-active drive toward it, though under the condition of perpetual error, and offered him the choice, he would humbly fall upon God’s left hand and ask for its contents for himself. This saying of Lessing’s has always been counted among the most magnificent that he left us. In it people have found the inspired expression of his restless desire for research and activity. The saying has always made such a wholly special impression upon me because, behind its subjective meaning, I heard another, objective meaning of infinite import resounding. For does it not contain the best answer to Schopenhauer’s crude talk of the ill-advised God who knew nothing better to do than to enter this wretched world? Namely, what if the Creator himself had shared Lessing’s opinion that striving was preferable to tranquil possession?” So truly a God who reserves perpetual error for himself, though together with the striving for truth, and who perhaps even humbly falls upon Strauss’s left hand to say to him: you take the whole truth. If ever a God and a human being were ill-advised, they are surely this Straussian God, who has a fondness for erring and failing, and this Straussian human being, who must pay for that fondness. Here, admittedly, one hears “a meaning of infinite import resounding”; here Strauss’s soothing universal oil flows; here one divines the rationality of all becoming and all laws of nature! Really? Would our world then not rather be, as Lichtenberg once put it, the work of a subordinate being who did not yet properly understand the matter, and thus an experiment? A trial piece on which work is still continuing? Strauss himself would then surely have to admit that our world is not the scene of reason but of error, and that all lawfulness contains nothing consoling, because all laws were given by an erring God, and indeed one who errs for pleasure. It is truly an amusing spectacle to see Strauss as a metaphysical master builder erecting his structure into the clouds for once. But for whom is this spectacle performed? For the noble and complacent “We,” so that their good humour may on no account be spoiled. Perhaps, amid the rigid and merciless machinery of the world-machine, they have become afraid and tremblingly beg their guide for help. That is why Strauss lets “soothing oil” flow, Erratum: for “Öl” read “Oel.” According to the KGW/KGB supplementary reports; that is why he leads forward on a rope a God who errs from passion; that is why, for once, he plays the utterly strange role of a metaphysical architect. He does all this because they are afraid and he himself is afraid, and precisely here lies the limit of his courage, even toward his “We.” For he does not dare tell them honestly: I have freed you from a helping and compassionate God; the “universe” is merely a rigid mechanism, so see to it that its wheels do not crush you! He does not dare. And so the witch must be called in after all, namely metaphysics. Yet even a Straussian metaphysics is preferable to the Christian one for the Philistine, and the conception of an erring God more congenial than that of a miracle-working one. For he himself, the Philistine, errs, but has never performed a miracle. For precisely this reason the Philistine hates genius, since genius rightly has the reputation of performing miracles. It is therefore highly instructive to recognise why, in one single passage, Strauss suddenly sets himself up as the bold defender of genius and of the aristocratic nature of the spirit in general. Why indeed? From fear, namely fear of the Social Democrats. He points to “the Bismarcks and Moltkes, whose greatness can be denied all the less because it emerges in the sphere of palpable external facts.

French AI-generated translation, non-official

Codex gpt-5.6-sol · Non-official working translation · 2026-09-13

Car Strauss poursuit : « N’oublie à aucun instant que toi-même et tout ce que tu perçois en toi et autour de toi n’êtes pas un fragment sans cohérence, ni un chaos sauvage d’atomes et de hasards, mais que tout procède, selon des lois éternelles, de l’unique source première de toute vie, de toute raison et de tout bien : voilà l’essence de la religion. » Mais de cette « unique source première » coulent en même temps toute destruction, toute déraison, tout mal, et son nom, chez Strauss, est l’univers. Comment celui-ci, avec un caractère aussi contradictoire et qui s’annule lui-même, serait-il digne d’une vénération religieuse et pourrait-il être appelé du nom de « Dieu », comme le fait précisément Strauss, p. 365 : « notre Dieu ne nous prend pas de l’extérieur dans ses bras (on attend ici, par opposition, une façon de nous prendre dans ses bras de l’intérieur, assurément fort singulière !), mais il ouvre en nous des sources de consolation. Il nous montre que le hasard serait certes un maître du monde déraisonnable, mais que la nécessité, c’est-à-dire l’enchaînement des causes dans le monde, est la raison elle-même » (une fraude que seuls les « Nous » ne remarquent pas, parce qu’ils ont été élevés dans cette adoration hégélienne du réel comme rationnel, c’est-à-dire dans la divinisation du succès). « Il nous enseigne à reconnaître qu’exiger une exception à l’accomplissement d’une seule loi naturelle reviendrait à exiger la destruction du Tout. » Au contraire, monsieur le Magister : un naturaliste honnête croit à la légalité inconditionnelle du monde sans pour autant énoncer la moindre chose sur la valeur éthique ou intellectuelle de ces lois elles-mêmes ; dans de tels énoncés, il reconnaîtrait le comportement suprêmement anthropomorphique d’une raison qui ne se maintient pas dans les limites de ce qui lui est permis. Mais au point même où le naturaliste honnête se résigne, Strauss « réagit », pour nous parer de ses plumes, « religieusement » et procède, du point de vue des sciences naturelles et en toute connaissance de cause, avec malhonnêteté. Il admet sans autre forme de procès que tout ce qui advient possède la plus haute valeur intellectuelle, que tout est donc ordonné d’une manière absolument rationnelle et conforme à une fin, puis que tout cela contient une révélation de l’éternelle bonté elle-même. Il lui faut donc une cosmodicée complète, et il se trouve désormais désavantagé face à celui qui n’a besoin que d’une théodicée et qui peut, par exemple, concevoir toute l’existence de l’homme comme un acte de châtiment ou un état de purification. En ce point et dans cet embarras, Strauss va même jusqu’à formuler une hypothèse métaphysique, la plus sèche et la plus percluse qui soit, et qui n’est au fond que la parodie involontaire d’un mot de Lessing. « Cet autre mot de Lessing (est-il écrit p. 219) : si Dieu lui présentait dans sa main droite toute la vérité, et dans sa gauche l’unique aspiration toujours vive vers celle-ci, quoique sous la condition d’une perpétuelle erreur, pour lui laisser le choix, il se jetterait humblement sur la main gauche de Dieu et lui demanderait pour lui-même ce qu’elle contient, ce mot de Lessing a toujours été compté parmi les plus magnifiques qu’il nous ait laissés. On y a trouvé l’expression géniale de son infatigable désir de recherche et d’activité. Ce mot a toujours produit sur moi une impression si particulière parce que, derrière sa signification subjective, j’entendais encore résonner une signification objective d’une portée infinie. Car n’y a-t-il pas là la meilleure réponse au grossier propos de Schopenhauer sur le Dieu mal conseillé qui n’aurait rien su faire de mieux que d’entrer dans ce monde misérable ? Si, en effet, le Créateur lui-même avait été de l’avis de Lessing et avait préféré la lutte à la possession tranquille ? » Voici donc, en vérité, un Dieu qui se réserve l’erreur perpétuelle, mais accompagnée de l’aspiration à la vérité, et qui peut-être même se jette humblement sur la main gauche de Strauss pour lui dire : prends, toi, toute la vérité. Si jamais un Dieu et un homme furent mal conseillés, ce sont bien ce Dieu straussien, qui a la marotte de se tromper et de faillir, et cet homme straussien, qui doit expier cette marotte. Là, certes, on entend « résonner une signification d’une portée infinie », là coule l’huile universelle apaisante de Strauss, là se pressent le caractère rationnel de tout devenir et celui de toutes les lois naturelles ! Vraiment ? Notre monde ne serait-il pas plutôt alors, comme Lichtenberg l’a exprimé un jour, l’œuvre d’un être subalterne qui ne comprenait pas encore bien la chose, donc un essai ? un spécimen sur lequel on travaille encore ? Strauss lui-même devrait alors s’avouer que notre monde n’est précisément pas le théâtre de la raison, mais celui de l’erreur, et que toute légalité ne contient rien de consolant, puisque toutes les lois ont été données par un Dieu qui se trompe, et qui plus est se trompe par plaisir. C’est véritablement un spectacle réjouissant que de voir une fois Strauss, architecte métaphysique, bâtir jusque dans les nuages. Mais pour qui ce spectacle est-il donné ? Pour les nobles et confortables « Nous », afin surtout que leur bonne humeur ne soit pas gâtée : peut-être ont-ils pris peur au milieu du rigide et impitoyable mécanisme de la machine du monde et demandent-ils en tremblant l’aide de leur guide. Voilà pourquoi Strauss fait couler de l’« huile apaisante », voilà pourquoi il amène au bout d’une corde un Dieu qui se trompe par passion, voilà pourquoi il joue une fois le rôle tout à fait déconcertant d’un architecte métaphysique. Il fait tout cela parce que ceux-là ont peur et que lui-même a peur, et c’est précisément ici que se trouve la limite de son courage, même face à ses « Nous ». Il n’ose en effet leur dire honnêtement : je vous ai libérés d’un Dieu secourable et compatissant, l’« univers » n’est qu’un rigide mécanisme, veillez à ce que ses roues ne vous broient pas ! Il ne l’ose pas : il faut donc tout de même recourir à la sorcière, à savoir la métaphysique. Mais le philistin préfère même une métaphysique straussienne à la métaphysique chrétienne, et la représentation d’un Dieu qui se trompe lui est plus sympathique que celle d’un Dieu qui accomplit des miracles. Car lui-même, le philistin, se trompe, mais n’a encore jamais accompli de miracle. Pour cette raison précisément, le philistin hait le génie : car celui-ci a justement la réputation bien méritée d’accomplir des miracles ; et il est donc extrêmement instructif de reconnaître pourquoi, dans un unique passage, Strauss s’érige une fois en hardi défenseur du génie et, plus généralement, de la nature aristocratique de l’esprit. Pourquoi donc ? Par peur, et plus précisément par peur des sociaux-démocrates. Il renvoie aux Bismarck, aux Moltke, « dont la grandeur est d’autant moins susceptible d’être niée qu’elle se manifeste dans le domaine des faits extérieurs tangibles.

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